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München – Der 26-jährige Benedikt Saltzer hat viele Jahre im FIFA eSport auf dem Buckel. Schon in FIFA 08 spielte er sein erstes Turnier. Den Boom der letzten Jahre und die Anfänge der Virtual Bundesliga (VBL), die damals noch Virtuelle Bundesliga hieß, hat er daher aus vorderster Reihe mitverfolgt und muss sagen: "Es hat sich einiges getan in fünf Jahren."

Die VBL Club Championship, ein Wettbewerb mit 22 Vereinen der ersten und zweiten Bundesliga, war dieses Jahr der nächste Schritt. Ein richtiger und wichtiger, wenn man "SaLz0r" glauben mag. In zwei Jahren hofft er, dass endlich alle 36 Teams im eFootball mitmischen.

"Einen Monat gesuchtet"

Als langjähriger FIFA-Profi hat "SaLz0r" viele verrückte Geschichten angehäuft aus einer Zeit, in der der FIFA eSport noch lange nicht so professionell war wie heute. So absolvierte er in der ersten VBL-Saison knapp 1000 Begegnungen in nur einem Monat, um möglichst viele Punkte für das Finalevent zu sammeln. "Es gab keine Spielbegrenzung, also hat man einen Monat lang gesuchtet", so der FIFA-Veteran. Heutzutage ist er jedoch glücklich über die Begrenzung auf 90 Spiele bei den VBL Open, denn "so viele Spiele in einem Monat möchte man nicht nochmal spielen".

Wenig Preisgeld, viel Leidenschaft

Eine weitere Anekdote von "SaLz0r" betrifft die Preisgelder im eSport. Beim VBL Grand Final werden diese Saison beispielsweise 45.000 Euro ausgeschüttet, bei internationalen Turnieren noch mehr. Mit der Szene von vor fünf Jahren, ist das nicht mehr zu vergleichen: "Aus heutiger Sicht würden die wenigsten Leute für 200 Euro Preisgeld durchs Land touren. Damals musste man das. Es ging aber auch gar nicht um das Preisgeld, sondern einfach darum, wer der Beste ist."

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