Boldt strebt offene Diskussion über Anteilsverkäufe an - Bildquelle: FIROFIROSIDBoldt strebt offene Diskussion über Anteilsverkäufe an © FIROFIROSID

Hamburg (SID) - Nach dem zehnten Millionen-Minus in Serie wünscht sich Sportvorstand Jonas Boldt (38) vom Zweitliga-Tabellenführer Hamburger SV eine offene Diskussion über weitere Anteilsverkäufe an der Fußball AG der Hanseaten. "Wenn wir perspektivisch erfolgreich sein wollen, müssen wir uns aber irgendwann Gedanken machen, was für Chancen weitere Anteilsverkäufe mit sich bringen könnten", sagte Boldt dem Hamburger Abendblatt.

Für einen weiteren Verkauf von Anteilen müsste mit einer Dreiviertel-Mehrheit der Mitglieder des HSV e.V. eine Satzungsänderung des Klubs beschlossen werden. Derzeit hält der Stammverein 76,2 Prozent der AG-Anteile, Investor Klaus-Michael Kühne ist im Besitz von 20,6 Prozent - der Rest verteilt sich auf Kleinaktionäre. Würde der milliardenschwere Unternehmer Kühne mit mindestens 25 Prozent an der Fußball AG beteiligt sein, hätte er eine Sperrminorität und könnte wichtige Entscheidungen blockieren - eine Horrorvorstellung für viele Fans des Zweitligisten.

"Ich weiß, dass das hier in Hamburg ein prekäres Thema ist. Ich sage weder, dass wir uns komplett verkaufen müssen, noch bin ich der naive Fußball-Romantiker. Die Zeichen der Zeit sind anders. Es ist klar, dass wir ohne die Pandemie nicht in die Nöte geraten wären", sagte Boldt: "Aber jetzt haben wir die Situation, und ich finde gut, dass diese Diskussion jetzt intensiver geführt wird. Dabei darf es nicht des Rätsels Lösung sein, dass es nur um Anteilsverkäufe geht. Wir haben das Glück, viele Möglichkeiten zu haben."

Anteilsverkäufe seien "die eine Möglichkeit. Die andere ist, selbst Werte zu kreieren und durch die sportliche Entwicklung mehr TV-Geld zu bekommen", sagte Boldt: "Das versuchen wir mit geringeren Mitteln". Der HSV hatte zuletzt für das Geschäftsjahr 2019/20 ein Minus von 6,7 Millionen Euro nach 8,0 Millionen im Vorjahr bekannt gegeben. Der Umsatz sank vor allem coronabedingt um 24,1 Prozent auf 95,7 Millionen Euro. Für das laufende Jahr wird ein Rückgang um weitere 35 Prozent erwartet.

Auch Aufsichtsratschef Marcell Jansen hatte zuletzt weitere Anteilsverkäufe nicht mehr ausgeschlossen. "Die wirtschaftliche Existenz muss über allem stehen", sagte er der Zeitung Die Zeit: "Wir müssten uns doch eher Sorgen machen, wenn sich unser Vorstand nicht mit allen Optionen auseinandersetzen würde."

Wie ist die Tabelle der 2. Liga?

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Die Rechte für die 2. Bundesliga wurden neu vergeben. SAT1. zeigt den Auftakt in die Saison 2021/22 am 23. Juli live - zudem laufen die Relegationsspiele im Free-TV in SAT.1. Sky überträgt zudem alle Spiele am Freitag um 18:30 Uhr, am Samstag um 13:30 Uhr und 20:30, sowie die Sonntagsspiele um 13:30 Uhr. Die Spiele am Samstagabend werden zudem im Free-TV live bei Sport1 ausgestrahlt.


Wie sind die Anstoßzeiten in der 2. Liga in der Saison 21/22?

Die Anstoßzeiten für die Saison 2021/22 haben sich verändert. Weiterhin werden die Freitagsspiele um 18:30 Uhr angepfiffen. Am Samstag starten die frühen Spiele dagegen erst um 13:30 Uhr und nicht mehr um 13 Uhr. Zudem wird es kein Montagsspiel mehr geben, dafür wird die Top-Partie um 20:30 Uhr am Samstag starten. Sonntags bleiben die Spiele auf 13:30 Uhr.


Wie ist der Spielplan der 2. Liga?

Das Eröffnungsspiel der 2. Liga ist am 23. Juli. Beendet wird die Saison am 15. Mai 2020. Hier geht es zum kompletten Spielplan der 2. Bundesliga.


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Der 2. Spieltag der 2. Fußball Bundesliga steht am Wochenende 30.07. - 01.08 2021 in die Hinrunde an.

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