Locadia (Mi.) trifft - Hoffenheim schlägt Paderborn - Bildquelle: ImagoLocadia (Mi.) trifft - Hoffenheim schlägt Paderborn © Imago

Sinsheim - Die TSG Hoffenheim hat ihre Siegesserie gegen das desolate Schlusslicht SC Paderborn mühelos fortgesetzt und ist in der Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga angekommen. Die Mannschaft der Stunde holte beim 3:0 (3:0) zum Auftakt des 10. Spieltags ihren vierten Dreier in Folge. 

Der Däne Robert Skov mit seinem ersten Bundesligator (2.), der Tscheche Pavel Kaderabek (15.) und der Niederländer Jürgen Locadia (26.) trafen für die Hoffenheimer, die inklusive des DFB-Pokals (2:0 beim Drittligisten MSV Duisburg) sogar fünf Pflichtspiele in Folge gewonnen haben.

75 Sekunden bis zur TSG-Führung

Dagegen ist der völlig überforderte Aufsteiger aus Paderborn nach seinem ersten Saisonsieg am vergangenen Spieltag (2:0 gegen Fortuna Düsseldorf) unsanft auf dem Boden der Tatsachen gelandet.

Die 23.629 Zuschauer in der Sinsheimer Arena mussten nur 75 Sekunden auf die Führung der Hoffenheimer warten. Beim Freistoßtor von Skov sah SC-Torwart Leopold Zingerle nicht allzu gut aus.

Kurz darauf hätten die Gastgeber, die ohne Ishak Belfodil, Havard Nordtveit und Steven Zuber auskommen mussten, die Führung eigentlich ausbauen müssen. Der völlig freistehende Ihlas Bebou vergab nach starker Vorarbeit von Florian Grillitsch (9.).

SCP-Abwehrchaos begünstigt das 2:0

Die Gäste, bei denen der gesperrte Klaus Gjasula sowie Uwe Hünemeier und Marlon Ritter fehlten, mussten sich nach den beiden Szenen erst einmal sortieren. Vor allem in der Defensive offenbarten die Ostwestfalen große Schwächen. Das nutzte Außenverteidiger Kaderabek, der mit dem Zuspiel von Grillitsch mehr anfangen konnte als Bebou zuvor.

Was Paderborn in der ersten Viertelstunde zeigte, hatte nichts mit Bundesliga-Fußball zu tun. Erst in der 19. Minute gab Oliveira Souza das erste Paderborner Lebenszeichen in der Offensive von sich.

Die Hoffenheimer, die am Mittwoch einen Umsatzrekord für die vergangene Saison (164 Millionen Euro) vermeldet hatten, ließen es Mitte der ersten Hälfte ruhiger angehen und lauerten auf Fehler. Lange mussten die Gastgeber nicht warten. Nach Flanke von Kaderabek traf Locadia. Die SC-Abwehr glich einem Torso.

Przondziono: "Eine katastrophale erste Halbzeit"

Nach dem dritten Treffer verwalteten die Hoffenheimer den deutlichen Vorsprung und ließen die Gäste ein wenig mitspielen. Dennoch war Paderborn mit dem 0:3 zur Pause gut bedient. So vergab Bebou in der 43. Minute noch eine gute Möglichkeit.

"Das war eine katastrophale erste Halbzeit. Wir verteidigen wie eine Schülermannschaft", sagte Paderborns Sport-Geschäftsführer Martin Przondziono in der Pause bei "DAZN".

Zu Beginn des zweiten Durchgangs änderte sich nichts am Spielverlauf. Hoffenheim tat nicht mehr als nötig, hatte aber dennoch keine Mühe mit den harmlosen Gästen. Das Spiel plätscherte ohne Höhepunkte dahin. In der 74. Minute hätte der eingewechselte Sargis Adamjan das Ergebnis eigentlich in die Höhe schrauben müssen.

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Tabelle

#MannschaftMannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
11899 Hoffenheim1899 HoffenheimHoffenheimTSG22007:346
2FC AugsburgFC AugsburgAugsburgFCA22005:146
3Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtFrankfurtSGE21104:224
3RB LeipzigRB LeipzigRB LeipzigRBL21104:224
5SC FreiburgSC FreiburgFreiburgSCF21104:314
6Arminia BielefeldArminia BielefeldBielefeldDSC21102:114
7Bayern MünchenBayern MünchenBayernFCB21019:453
8VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgartVFB21016:423
9Hertha BSCHertha BSCHertha BSCBSC21015:413
10Borussia DortmundBorussia DortmundDortmundBVB21013:213
11Werder BremenWerder BremenWerderSVW21014:5-13
12Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusenB0420201:102
12VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburgWOB20201:102
141. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion BerlinFCU20112:4-21
15Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbachBMG20111:4-31
161. FC Köln1. FC KölnKölnKOE20022:4-20
171. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 05M0520022:7-50
18FC Schalke 04FC Schalke 04SchalkeS0420021:11-100
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