Kapitän Lars Stindl brachte Gladbach auf Kurs in Richtung Sieg. - Bildquelle: Getty ImagesKapitän Lars Stindl brachte Gladbach auf Kurs in Richtung Sieg. © Getty Images

Mönchengladbach - Aufatmen bei Adi Hütter: Borussia Mönchengladbach hat angeführt von Torjäger Lars Stindl den ersten Bundesliga-Sieg unter dem neuen Trainer gefeiert. Die Fohlenelf bezwang Arminia Bielefeld am vierten Spieltag mit etwas Mühe 3:1 (1:1), am schlechtesten Saisonstart seit sechs Jahren änderten aber auch die drei Punkte nichts.

Der starke Kapitän Stindl mit einem Doppelpack (35./69.) und Denis Zakaria (72.) trafen vor 24.500 Zuschauern für die Borussia, die erst spät auf Touren kam. Noch schlechter war Gladbach zuletzt 2015 beim Null-Punkte-Auftakt unter Lucien Favre gestartet. Die Arminia kam durch Masaya Okugawa (45.+2) zum zwischenzeitlichen Ausgleich, kassierte nach drei Unentschieden in Folge aber ihre erste Saisonniederlage.

Bielefeld mit forschem Beginn

Die Borussia dürfe "der Kapelle nicht weiter hinterherlaufen", hatte Hütter vor dem Anstoß gefordert. Doch auf dem Rasen war von neuem Schwung zunächst nicht viel zu sehen. Vielmehr war es die ganz in Rot spielende Arminia, die Ende April an gleicher Stelle noch 0:5 verloren hatte, die mit Mut und Aggressivität begann und durch Patrick Wimmer (3.) gleich eine dicke Chance hatte.

Die mit einer Dreierkette agierende Borussia fand nur langsam in die Begegnung. Der erst 18 Jahre alte Neuzugang Luca Netz hatte bei seinem Startelfdebüt (11.) die erste gute Gelegenheit. Der von Ligakonkurrent Hertha BSC geholte Teenager zeigte auf der linken Außenbahn ebenso wie der gleichaltrige Joe Scally auf rechts eine gute Vorstellung, beide hatten großen Anteil am immer stärker werdenden Offensivspiel.

In der 20. Minute hätte Gladbach dann in Führung gehen müssen: Nationalspieler Jonas Hofmann legte alleine vor Torhüter Stefan Ortega aber auf Alassane Plea quer - der ohne Not ins Abseits gelaufen war. 

Verletzungssorgen bei Gladbach

Erstmals seit dem 7. März 2020 gab es wieder Stehplätze im Borussia-Park, auch die Ultras waren daher ins Stadion zurückgekehrt. Diese durften dann endlich jubeln: Stindl zog aus 25 Metern ab, Jacob Laursen fälschte den Ball unhaltbar ab. Weil Okugawa Sekunden vor der Pause nach einem schönen Steilpass von Manuel Prietl im Nachsetzen ausglich, blieb es aber spannend.

Und die schlechten Nachrichten für Gladbach rissen nicht ab: Erst blieb Hofmann angeschlagen in der Kabine, dann musste Netz von Betreuern gestützt vom Feld. Auf dem Rasen ging es nun hin und her, Bielefeld war der Führung zeitweise sogar näher. Gladbachs Keeper Yann Sommer musste gegen Joakim Nilsson und Alessandro Schöpf binnen Sekunden gleich zweimal retten (61.).

Wenig später ging die Arminia aber in kürzester Zeit k.o.: Erst köpfte Stindl nach Flanke des eingewechselten Patrick Herrmann zur erneuten Führung ein, wenig später erhöhte Zakaria im Fallen sogar.

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Bundesliga 2021/2022

Bundesliga Saison 2021 / 2022

Die nächsten Spieltage (6 bis 8) stehen in der Fußball Bundesliga an.

Top Spiele 6. Spieltag (24.09. bis 26.09.2021)

Tabelle

#MannschaftMannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1Bayern MünchenBayern MünchenBayernFCB541020:41613
2VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburgWOB54107:2513
3Borussia DortmundBorussia DortmundDortmundBVB540117:11612
4Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusenB04531115:7810
51. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 05M0553116:2410
6SC FreiburgSC FreiburgFreiburgSCF52306:429
71. FC Köln1. FC KölnKölnKOE52219:728
81. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion BerlinFCU51317:8-16
9Hertha BSCHertha BSCHertha BSCBSC52037:12-56
101899 Hoffenheim1899 HoffenheimHoffenheimTSG51228:715
11FC AugsburgFC AugsburgAugsburgFCA51222:8-65
12RB LeipzigRB LeipzigRB LeipzigRBL51136:7-14
13Arminia BielefeldArminia BielefeldBielefeldDSC50413:5-24
14VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgartVFB51139:12-34
15Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtFrankfurtSGE50415:8-34
16Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbachBMG51135:9-44
17VfL BochumVfL BochumBochumBOC51044:13-93
18SpVgg Greuther FürthSpVgg Greuther FürthGr. FürthSGF50143:13-101
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