Julian Nagelsmann war bereits bei RB Leipzig Trainer von Konrad Laimer - Bildquelle: imago images/ZUMA PressJulian Nagelsmann war bereits bei RB Leipzig Trainer von Konrad Laimer © imago images/ZUMA Press

München/Leipzig  - Drei hochkarätige Transfers hat der FC Bayern München in diesem Sommer schon unter Dach und Fach gebracht.

Doch Trainer Julian Nagelsmann sieht seine Mannschaft trotz der Verpflichtungen von Noussair Mazraoui, Ryan Gravenberch und Sadio Mane noch nicht gerüstet für die neue Saison - und will sie deswegen noch weiter verstärken.

Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, hat er Konrad Laimer als seinen Wunschspieler auserkoren. Der defensive Mittelfeldspieler steht bei RB Leipzig noch bis 2023 unter Vertrag, hat aber schon Anfang Juni öffentlich einen bevorstehenden Abschied angedeutet.

Laimer deutet Wechsel an

"Es ist durchaus möglich, dass ich nächste Saison nicht mehr in Leipzig spiele", sagte der 25-Jährige im Trainingslager der österreichischen Nationalmannschaft vor den Spielen in der Nations League.

Schon zuvor hatte er nach Informationen des "kicker" den Vereinsbossen mitgeteilt, dass er seinen Vertrag nicht über das kommende Jahr hinaus verlängern wolle.

Sollten sie ihn in nächster Zeit nicht mehr von einem Umdenken überzeugen können, bliebe den Sachsen nur der vorzeitige Verkauf des Sechsers. Denn ablösefreie Wechsel sind unter der Leitung von RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff nicht vorgesehen.

Dem Vernehmen nach wäre der Verein bei einer entsprechenden Ablösesumme gesprächsbereit, zumal mit Xaver Schlager aus Wolfsburg bereits ein möglicher Nachfolger für Laimer verpflichtet wurde. Mit Manchester United und Tottenham Hotspur werden in den englischen Medien auch schon zwei potenzielle Interessenten für den Österreicher genannt.

Zum FC Bayern aber soll Laimer nach Meinung der Leipziger Verantwortlichen auf keinen Fall wechseln. Schließlich mussten sie in letzter Zeit mit Nagelsmann, Dayot Upamecano und Marcel Sabitzer schon drei Stützen nach München ziehen lassen.

Bedient sich Bayern wieder in Leipzig?

Aus dem einst gefährlichen Konkurrenten um die Meisterschaft droht mit dem Laimer-Wechsel endgültig so etwas wie ein Selbstbedienungsladen der Bayern zu werden.

Dabei muss die Frage erlaubt sein, wie clever der Transfer auch aus Münchner Sicht wäre. Mit Leon Goretzka und Joshua Kimmich verfügen die Bayern bereits über eines der weltbesten Duos im defensiven Mittelfeld.

Außerdem hat Nagelsmann selbst mit Jamal Musiala eine starke Alternative zum Stamm-Duo aufgebaut. Und Neuzugang Ryan Gravenberch kann neben seiner angestammten Position im zentralen Mittelfeld auch die Position des Sechsers ausfüllen.

Würde Laimer in München das Sabitzer-Schicksal drohen?

Dass Laimer - wie zuletzt sein Ex-Teamkollege Sabitzer - recht bald jede Faser der gepolsterten Bayern-Bank besser kennen wird als die Halme des Rasens in der Allianz Arena, ist aus den genannten Gründen nicht unrealistisch.

Denn im Gegensatz zu Sabitzer, der zumindest auf mehreren Positionen eingesetzt werden kann, ist Laimer auch noch mehr oder weniger auf die Sechser-Position begrenzt.

Trotzdem hat er einen Vorzug, den Nagelsmann offenbar so sehr schätzt, dass er mögliche Bedenken beiseite wischt.

In Laimer sieht der Coach jene "Pressingmaschine", die er sich zuletzt ausdrücklich gewünscht hat. In seiner Zeit als RB-Trainer bezeichnete er ihn einst gar als "Monster-Balleroberungsmaschine".

Doch ist Sportvorstand Hasan Salihamidzic auch bereit, ein Monster-Angebot für den 24-maligen österreichischen Nationalspieler abzugeben?

RB Leipzig ruft bis 30 Millionen Euro auf

Die Ablösesumme soll zwischen 25 und 30 Millionen Euro betragen. Die Bayern sind aber nach "Sport1"-Informationen nur bereit, höchstens 20 Millionen zu zahlen. Immerhin haben sie für Gravenberch und Mane zusammen schon 50 Millionen ausgegeben, während Mazraoui ablösefrei kam.

Zweifel sind auch deswegen angebracht, weil sich die von Nagelmann gewünschten Transfers von seinem Ex-Klub noch nicht als uneingeschränkte Verstärkungen erwiesen haben. Sabitzer konnte sich überhaupt noch nicht durchsetzen. Upamecano erkämpfte sich im Verlauf seiner ersten Saison zwar einen sicheren Platz in der Innenverteidigung, leistete sich aber vor allem im Aufbauspiel auch mehrere Patzer.

Auch deswegen - und weil mit Niklas Süle ein Innenverteidiger den Klub verlassen hat - gehört das Abwehrzentrum auch noch zu den Baustellen des Rekordmeisters.

Mit seinen Forderungen nach einem neuen Innenverteidiger ist Nagelsmann bekanntlich bislang gescheitert. Wie erfolgreich er mit seinem Vorstoß in Richtung Balljäger ist, wird sich in den nächsten Wochen entscheiden.

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Nächste Bundesliga-Spiele: Wer ist Favorit?

Relegation 2023: Wann findet die Relegation statt - wo wird sie übertragen?

Den Abschluss im Profi-Fußball macht die Relegation. 1., 2. und 3. Liga kämpfen um die letzten Plätze. Die Bundesliga-Relegation findet am Ende der Saison statt. Alle vier Relegationsspiele werden live im Free-TV bei SAT.1 gezeigt und im kostenlosen Livestream auf ran.de.


Wer überträgt die Bundesliga live?

Die Bundesliga-Rechte sind aufgeteilt. Im Free-TV werden die Spiele in SAT.1 übertragen - dort laufen dann insgesamt neun Spiele im Free-TV. Die Samstagsspiele gibt es beim Pay-TV-Sender Sky. Der Streamingdienst DAZN überträgt alle Freitags- und Sonntagsspiele.


Wo ist die Bundesliga 2022/2023 live zu sehen?

Zur Saison 2021/22 wurden die Rechte neu vergeben. SAT.1 hat sich die Free-TV-Rechte für neun Livespiele gesichert und zeigt unter anderem die Relegationsspiele. Die Bundesligakonferenz, sowie die Einzelspiele am Samstag werden weiterhin bei "Sky" zu sehen sein. "DAZN" überträgt dagegen alle Freitags- und Sonntagsspiele der Bundesliga. Montagsspiele wird es ab der Saison nur im Notfall geben.


Wo sehe ich welche Spiele der Bundesliga live im TV, Livestream, Free TV, und Web?

Der Bezahl-TV-Sender Sky und der Internet Streamingdienst DAZN teilen sich die Übertragunsrechte an der Live Übertragung der Bundesliga 2021/2021. Sky darf ab dieser Saison aber nur noch die Samstags Spiele live übertragen. Zudem überträgt SAT.1 insgesamt neun Spiele mit Free-TV - inklusive der Relegationsspiele um die Bundesliga und der 2. Liga.
Freitag: DAZN überträgt alle Spiele. Anpfiff der Spiele ist um 20:30 Uhr. Die Übertragungen mit Vorberichten, beginnt um 19:30 Uhr
Samstag: Sky überträgt alle Bundesliga-Begegnungen um 15:30 Uhr einzeln und in der Bundesliga Konferenz. Dazu das Topspiel um 18:30 Uhr. Bundesliga im Free-TV: Die Zusammenfassungen der 15:30 Uhr Spiele gibt es in der ARD ab 18:30 Uhr zu sehen. Das ZDF zeigt ab 23 Uhr ebenfalls Zusammenfassungen.
Sonntag: DAZN überträgt alle Partien um 15:30 Uhr und 17:30 Uhr, sowie zehn Spiele um 19:30 Uhr. Bundesliga Free-TV: Die Höhepunkte am Abend werden von der ARD ausgestrahlt. Der TV Sender Sport1 hat die Rechte, Zusammenfassungen der Freitags- und Samstagsbegegnungen auszustrahlen.
Dienstag und Mittwoch: Alle Partien der Bundesliga dienstags, mittwochs in sog. Englischen Wochen überträgt der Pay TV Sender Sky.


Die nächsten Spiele & Termine

Bundesliga

Top Spiele Bundesliga - 3. Spieltag vom 19.08. bis 21.08.2022

DFL Supercup 2022 live auf SAT.1 und ran.de
Am 30. Juli wartet das erste Highlight nach der Sommerpause auf die Fußballfans! Der Deutsche Meister Bayern München trifft im DFL-Supercup 2022 auf den DFB-Pokalsieger RB Leipzig. Das Finale steigt in der Leipziger Red Bull Arena, der Anpfiff erfolgt um 20:30 Uhr. Das Spiel wird live im Free TV bei SAT.1 übertragen. Mehr INFOS...

Auch in der Saison 2022/23 zeigt ran insgesamt neun Partien der Bundesliga und 2. Bundesliga live in SAT.1 und im Livestream. Alle Tore, Ergebnisse und Tabellen gibt es auf ran.de in Echtzeit. Neben der Konferenz aller Spiele sind auch ausgewählte Einzelspiele im ran.de Liveticker abrufbar.

Tabelle

#MannschaftMannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1Bayern MünchenBayern MünchenBayernFCB22008:176
2Borussia DortmundBorussia DortmundDortmundBVB22004:136
31. FC Köln1. FC KölnKölnKOE21105:324
3Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbachBMG21105:324
51. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion BerlinFCU21103:124
61. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 05M0521102:114
7SC FreiburgSC FreiburgFreiburgSCF21015:323
81899 Hoffenheim1899 HoffenheimHoffenheimTSG21014:5-13
9FC AugsburgFC AugsburgAugsburgFCA21012:5-33
10Werder BremenWerder BremenWerderSVW20204:402
11RB LeipzigRB LeipzigRB LeipzigRBL20203:302
11VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgartVFB20203:302
13FC Schalke 04FC Schalke 04SchalkeS0420113:5-21
14Hertha BSCHertha BSCHertha BSCBSC20112:4-21
14VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburgWOB20112:4-21
16Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtFrankfurtSGE20112:7-51
17VfL BochumVfL BochumBochumBOC20023:5-20
18Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusenB0420021:3-20
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