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Augsburg - Bayern Münchens Abwehrchef Niklas Süle hat im Spiel beim FC Augsburg womöglich eine ernsthafte Verletzung erlitten. Der Nationalspieler musste bereits in der zwölften Minute ausgewechselt werden, nachdem er bei einem Laufduell mit Augsburgs Florian Niederlechner ohne ersichtliche Gegnereinwirkung zu Boden gegangen war und sich sofort an das linke Knie fasste.

Kreuzbandriss bereits im Trikot der TSG

Als Süle nach der unglücklichen Szene behandelt wurde, hielt er sich zeitweise die Hände vor das Gesicht. Im Anschluss humpelte der 24-Jährige gestützt von Bayern-Betreuern vom Feld und wurde durch David Alaba ersetzt. Eine genau Diagnose steht noch aus, doch die Worte von Bayern-Trainer Niko Kovac nach dem Spiel klingen wenig hoffnungsvoll: "Das, was ich jetzt schon gehört habe, ist, dass das Kreuzband beschädigt ist. Wir müssen schauen, inwieweit noch andere Bereiche im Knie in Mitleidenschaft gezogen worden sind", so der 48-Jährige. 

Bei einem Kreuzbandriss würde Süle eine Pause von mindestens sechs Monaten drohen. Es wäre nicht nur für die Bayern eine Hiobsbotschaft sondern auch für Bundestrainer Jogi Löw eine bittere Nachricht mit Blick auf die EM 2020. 

Eine schwere Verletzung im linken Knie hat Süle bereits hinter sich. In der Saison 2014/15 erlitt der damals 19-Jährige noch als Profi der TSG Hoffenheim einen Kreuzbandriss. In der laufenden Saison stand Süle bisher bei jedem Bayern-Pflichtspiel in der Startformation. In Augsburg verlor der Double-Sieger nicht nur seinen Abwehrchef, sondern in letzter Minute auch drei sicher geglaubte Punkte. Die Partie endete 2:2. 

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