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Das DTM-Finale am Norisring live in SAT.1

Fahrertausch vor DTM-Titelfinale: Nick Cassidy ersetzt Alex Albon am Norisring

  • Aktualisiert: 06.10.2021
  • 11:58 Uhr
  • Ran.de / Motorsport-Total.com
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© Red Bull

DTM-Leader Liam Lawson erhält mit Nick Cassidy für den Titel-Showdown auf dem Norisring einen neuen Teamkollegen. Für Alex Albons ist die DTM-Saison damit beendet.

München/Nürnberg - Kurzfristiger Fahrerwechsel beim um die Meisterschaft kämpfenden AF-Corse-Team auf dem Norisring (Samstag und Sonntag 1b 13 Uhr live in SAT.1 und auf ran.de):

Beim Saisonfinale wird nicht wie bei den bisherigen Rennwochenenden Alex Albon Teamkollege von DTM-Leader Liam Lawson sein, sondern Nick Cassidy.

Der Hintergrund: Albon, der kommende Saison bei Williams sein Formel-1-Comeback gibt, wird beim ebenfalls dieses Wochenende stattfindenden Türkei-Grand-Prix als Ersatzmann bei Red Bull Racing gebraucht.

Beim Spielberg-Wochenende der DTM hatte Red Bulls Motorsportkonsulent Helmut Marko noch eine Ausnahme gemacht und Albon nicht nach Zandvoort zur Formel 1 beordert, obwohl das ursprünglich der Plan gewesen war, weil sich Albon zu diesem Zeitpunkt noch Titelchancen ausrechnen durfte.

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Warum Cassidy am Norisring starten darf

Aber gibt es nicht die Regelung, dass auf dem Norisring nur Gastfahrer an den Start gehen dürfen, die bereits bei einem der vorangegangenen DTM-Wochenende der Saison 2021 im Einsatz waren?

Das ist korrekt. Da aber Cassidy schon zu Saisonbeginn als Ersatzmann für Albon nominiert war, falls dieser seinen Formel-1-Verpflichtungen nachkommen muss, und daher als DTM-Fahrer eingeschrieben wurde, darf er auf dem Norisring starten.

Obwohl der Virgin-Formel-E-Pilot, der 2015 japanischer Formel-3-Meister, 2017 Super-GT-Meister und 2019 japanischer Super-Formula-Champion wurde, diese Saison noch kein DTM-Rennen bestritten hat, sind der Ferrari des AF-Corse-Teams sowie der Norisring für ihn kein Neuland. Den 488 GT3 Evo fuhr Cassidy bereits im Mai bei den offiziellen DTM-Testfahrten auf dem Lausitzring.

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Norisring für Cassidy kein Neuland

Und den Norisring kennt er von seinen Einsätzen in den Jahren 2013 und 2016 in der europäischen Formel-3-Meisterschaft, die damals im Rahmenprogramm der DTM startete. 2016 verpasste er als Vierter knapp das Podest. Auch DTM-Erfahrung hat Cassidy: Und zwar vom Saisonfinale 2019, als er mit dem Class-1-Lexus in einem von drei Super-GT-Gastfahrzeugen am Start war.

Auf dem Norisring hat Cassidy eine verantwortungsvolle Aufgabe: Der schnelle Mann aus Auckland muss DTM-Leader Lawson dabei unterstützen, im ersten Jahr den Titel einzufahren. Sein neuseeländischer Landsmann führt in der Meisterschaft zwei Rennen vor Schluss mit 14 Punkten Vorsprung auf Abt-Audi-Pilot Kelvin van der Linde.

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