Die deutschen Bundesligisten reisen häufig mit dem Flugzeug zu den Auswärtss... - Bildquelle: imago images/Ralph PetersDie deutschen Bundesligisten reisen häufig mit dem Flugzeug zu den Auswärtsspielen - zu häufig, wie die Klimaschützer finden. © imago images/Ralph Peters

München – Der Klimaschutz ist das vielleicht meistdiskutierte Thema unserer Zeit. Die weltweite Initiative "Fridays for Future" hat Millionen junge Menschen dazu gebracht, auf die Straßen zu gehen und für einen besseren Umgang mit der Natur zu demonstrieren. Nun möchten die Organisatoren auch die 36 deutschen Vereine der 1. und 2. Bundesliga in die Pflicht nehmen.

Der 19-jährige Vincent Lohmann, der in Deutschland zu den Organisatoren der Protestbewegung zählt und zudem Fan des 1. FSV Mainz 05 ist, hat über die "Sport Bild" Forderungen an die deutschen Profivereine gestellt.

Die zentrale Forderung: Die Fußballvereine sollten bei den Auswärtsspielen nicht so häufig mit dem Flugzeug anreisen, sondern häufiger auf ihren Mannschaftsbus oder die Bahn umsteigen. "Die DFL-Generalversammlung könnte sich doch die Regel geben, auf Strecken unter zum Beispiel 500 Kilometern nicht mehr zu den Spielen zu fliegen", sagt Lohmann.

Bislang, so kritisiert der Organisator, hätten viele Spieler noch kein Bewusstsein für das Thema Klimaschutz. Vielmehr gelte unter den hochbezahlten Profis das Motto: Viel Gehalt, umso größeres Auto.

Der gelegentliche Verzicht auf Flugreisen ist allerdings nicht die einzige Forderung von Lohmann. Er wünscht sich auch fleischlose Alternativen zur Stadionwurst, das Abdrucken der eigenen CO2-Bilanz im Stadionheft, die ausschließliche Verwendung von Öko-Strom und den Umstieg von Papiertickets auf Handytickets.

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