München - Er war der gefeierte Mann auf der Meisterparty des FC Bayern München auf dem Münchner Marienplatz. Immer wieder stimmten die Fans Sprechchöre für Robert Lewandowski an und baten ihren Helden lautstark: "Lewa bleib!"

Der reagierte darauf mit einem "Mia san mia" und fasste sich an das Bayern-Logo auf seinem rot-blau-gestreiften Trikot.

Das musste reichen.

Was er wirklich über seine Zukunft denkt, behielt er für sich. Seine Gedanken verbarg der Weltfußballer genauso wie seine Augen hinter einer großen Sonnenbrille.

Dabei weiß er ganz genau, dass er das große Thema beim FC Bayern in diesem Sommer bleibt. Seit bekannt wurde, dass er seinen bis 2023 laufenden Vertrag nicht verlängern möchte, werden die Bayern-Verantwortlichen täglich mit der Zukunft ihres Stürmerstars konfrontiert.

Die wiederholen seitdem mantraartig, dass der Pole auf jeden Fall in der kommenden Saison noch für das Team von Julian Nagelsmann stürmen werde.

Herbert Hainer und Oliver Kahn wollen Robert Lewandowski nicht verkaufen 

"Einen Vertrag macht man, damit beide Seiten wissen, woran man sich zu halten hat", sagte Präsident Herbert Hainer am Sonntagmorgen noch etwas verklausuliert im Doppelpass bei "Sport1".

Klarer formulierte es dann Oliver Kahn am Rande der Meisterfeier. "Fakt ist: Er hat einen Vertrag, diesen wird er erfüllen. Basta!", sagte er. Es gebe keinen Spieler, der über dem Verein stehe, schickte der Vorstandsboss noch hinterher.

Allerdings gibt es auch kein Geld, wenn Lewandowski im Sommer kommenden Jahres die bayerische Hauptstadt vermutlich in Richtung FC Barcelona verlassen wird.

Dann tut er dies nämlich ablösefrei - wie vor ihm bereits die drei Stamm-Verteidiger Jerome Boateng, David Alaba und Niklas Süle.

Boateng hatten die Bayern 2011 von Manchester City für geschätzte 13,5 Millionen Euro geholt, für Süle zahlten sie 2017 etwa 20 Millionen an die TSG Hoffenheim.

Insgesamt also gaben sie knapp 35 Millionen aus, ohne für das Duo später auch nur einen einzigen Cent einzunehmen.

Bei Alaba ist das Missverhältnis nicht der Rede wert. Schließlich zahlten die Bayern dem Vernehmen nach für den damals 16-Jährigen lediglich eine Ausbildungsabgabe von 150.000 Euro an Austria Wien.

Alaba-Poker mit den Bayern zog sich über Monate

Und dennoch bestimmte diese Personalie monatelang die Schlagzeilen. Auch weil Alaba im Verlauf des Pokers seinen Ruf als Klub-Ikone durch die Art und Weise der Verhandlungen ziemlich ramponierte.

Verantwortlich dafür zeichnete aber eher sein Berater Pini Zahavi, den Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß einmal als "geldgierigen Piranha" bezeichnet hatte und der als Berater auch Lewandowski vertritt.

Als die Alaba-Seite das letzte Angebot der Bayern im Herbst 2020 ausschlug, bahnte sich bereits an, dass der Österreicher im darauffolgenden Sommer ablösefrei zu Real Madrid wechseln würde.

Seiner Leistung in der Rückrunde tat dies aber genauso wenig einen Abbruch wie es damals der Fall bei Lewandowski gewesen ist, nachdem im Sommer 2013 dessen Wechsel von Borussia Dortmund nach München im darauffolgenden Jahr feststand.

Mit 20 Treffern wurde er Torschützenkönig und führte den BVB damals auf Platz zwei der Bundesliga.

Auf den tadellosen Sportsmann Lewandowski werden sie auch beim FC Bayern setzen, wenn er denn noch eine Saison dranhängt. Sicher ist das aber noch lange nicht - was nicht nur am kolportierten Willen Lewandowskis liegt, schon ab kommender Spielzeit für Barca zu stürmen.

Es ist zumindest nicht ausgeschlossen, dass sich auch bei den Bayern-Verantwortlichen die Erkenntnis durchsetzt, in diesem Fall das Geld zu nehmen und den Superstar ein Jahr vor Vertragsende ziehen zu lassen.

FC Bayern München: Festgeldkonto schmilzt

Schließlich ist das fast schon legendäre Festgeldkonto nach den beiden vergangenen Corona-Jahren nicht mehr ganz so prall gefüllt wie einst. Laut "Kicker" wären die Verantwortlichen ab einer Ablöse von 40 Millionen Euro gesprächsbereit.

Damit könnten sie dann nicht nur einen neuen Stürmer ins Visier nehmen – laut Medienberichten sind die Bayern an Stuttgarts Sasa Kalajdzic dran, der etwa 20 Millionen Euro kosten soll.

Nein, sie könnten dazu sogar noch in einen neuen Abwehrspieler investieren und damit den Verlust von Süle auffangen. Bislang scheiterte nach Medieninformationen auch ein solcher Transfer am Geld. So soll Nico Schlotterbeck auch deswegen zum BVB gegangen sein, weil den Bayern der aufgerufene Preis von 20 Millionen Euro zu hoch war.

 

Etwas mehr finanzieller Spielraum würde auch die Arbeit von Coach Julian Nagelsmann in der kommenden Saison erleichtern. Der rief am Sonntag bei der Meisterparty noch ins Mikrofon, bevor er sich wieder ins Büro verabschiedete: "In der kommenden Saison werden es hoffentlich ein, zwei schöne Titel mehr."

Wohlwissend, dass das nur mit Verstärkungen zu schaffen sein wird.

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Nächste Bundesliga-Spiele: Wer ist Favorit?

Relegation 2023: Wann findet die Relegation statt - wo wird sie übertragen?

Den Abschluss im Profi-Fußball macht die Relegation. 1., 2. und 3. Liga kämpfen um die letzten Plätze. Die Bundesliga-Relegation findet am Ende der Saison statt. Alle vier Relegationsspiele werden live im Free-TV bei SAT.1 gezeigt und im kostenlosen Livestream auf ran.de.


Wer überträgt die Bundesliga live?

Die Bundesliga-Rechte sind aufgeteilt. Im Free-TV werden die Spiele in SAT.1 übertragen - dort laufen dann insgesamt neun Spiele im Free-TV. Die Samstagsspiele gibt es beim Pay-TV-Sender Sky. Der Streamingdienst DAZN überträgt alle Freitags- und Sonntagsspiele.


Wo ist die Bundesliga 2022/2023 live zu sehen?

Zur Saison 2021/22 wurden die Rechte neu vergeben. SAT.1 hat sich die Free-TV-Rechte für neun Livespiele gesichert und zeigt unter anderem die Relegationsspiele. Die Bundesligakonferenz, sowie die Einzelspiele am Samstag werden weiterhin bei "Sky" zu sehen sein. "DAZN" überträgt dagegen alle Freitags- und Sonntagsspiele der Bundesliga. Montagsspiele wird es ab der Saison nur im Notfall geben.


Wo sehe ich welche Spiele der Bundesliga live im TV, Livestream, Free TV, und Web?

Der Bezahl-TV-Sender Sky und der Internet Streamingdienst DAZN teilen sich die Übertragunsrechte an der Live Übertragung der Bundesliga 2021/2021. Sky darf ab dieser Saison aber nur noch die Samstags Spiele live übertragen. Zudem überträgt SAT.1 insgesamt neun Spiele mit Free-TV - inklusive der Relegationsspiele um die Bundesliga und der 2. Liga.
Freitag: DAZN überträgt alle Spiele. Anpfiff der Spiele ist um 20:30 Uhr. Die Übertragungen mit Vorberichten, beginnt um 19:30 Uhr
Samstag: Sky überträgt alle Bundesliga-Begegnungen um 15:30 Uhr einzeln und in der Bundesliga Konferenz. Dazu das Topspiel um 18:30 Uhr. Bundesliga im Free-TV: Die Zusammenfassungen der 15:30 Uhr Spiele gibt es in der ARD ab 18:30 Uhr zu sehen. Das ZDF zeigt ab 23 Uhr ebenfalls Zusammenfassungen.
Sonntag: DAZN überträgt alle Partien um 15:30 Uhr und 17:30 Uhr, sowie zehn Spiele um 19:30 Uhr. Bundesliga Free-TV: Die Höhepunkte am Abend werden von der ARD ausgestrahlt. Der TV Sender Sport1 hat die Rechte, Zusammenfassungen der Freitags- und Samstagsbegegnungen auszustrahlen.
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DFL Supercup 2022 live auf SAT.1 und ran.de
Am 30. Juli wartet das erste Highlight nach der Sommerpause auf die Fußballfans! Der Deutsche Meister Bayern München trifft im DFL-Supercup 2022 auf den DFB-Pokalsieger RB Leipzig. Das Finale steigt in der Leipziger Red Bull Arena, der Anpfiff erfolgt um 20:30 Uhr. Das Spiel wird live im Free TV bei SAT.1 übertragen. Mehr INFOS...

Auch in der Saison 2022/23 zeigt ran insgesamt neun Partien der Bundesliga und 2. Bundesliga live in SAT.1 und im Livestream. Alle Tore, Ergebnisse und Tabellen gibt es auf ran.de in Echtzeit. Neben der Konferenz aller Spiele sind auch ausgewählte Einzelspiele im ran.de Liveticker abrufbar.

Tabelle

#MannschaftMannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
11. FC Köln1. FC KölnKölnKOE00000:000
11. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion BerlinFCU00000:000
11. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 05M0500000:000
11899 Hoffenheim1899 HoffenheimHoffenheimTSG00000:000
1Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusenB0400000:000
1Bayern MünchenBayern MünchenBayernFCB00000:000
1Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbachBMG00000:000
1Borussia DortmundBorussia DortmundDortmundBVB00000:000
1Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtFrankfurtSGE00000:000
1FC AugsburgFC AugsburgAugsburgFCA00000:000
1FC Schalke 04FC Schalke 04SchalkeS0400000:000
1Hertha BSCHertha BSCHertha BSCBSC00000:000
1RB LeipzigRB LeipzigRB LeipzigRBL00000:000
1SC FreiburgSC FreiburgFreiburgSCF00000:000
1VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgartVFB00000:000
1VfL BochumVfL BochumBochumBOC00000:000
1VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburgWOB00000:000
1Werder BremenWerder BremenWerderSVW00000:000
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