Niklas Süle (Mi.) wird die Bayern wohl ebenso ablösefrei verlassen wie David...Niklas Süle (Mi.) wird die Bayern wohl ebenso ablösefrei verlassen wie David Alaba (l.) und Jerome Boateng (r.)

München - Nun also auch noch Niklas Süle. Kein Jahr ist es her, dass David Alaba und Jerome Boateng dem FC Bayern München den Rücken gekehrt haben. Und jetzt soll sich auch Süle laut einem "SportBild"-Bericht gegen die Verlängerung seines im Sommer auslaufenden Vertrags entschieden haben.

Er wäre, zählt man auch Defensivallrounder Javi Martinez hinzu, damit der vierte Innenverteidiger, der den Rekordmeister binnen zwei Transfersommern verlässt. Und damit auch der vierte, der dem FC Bayern mit seinem Wechsel nicht einen Cent Transfererlöse einbringen würde. Und das, obwohl der Verein ihn wie zuvor schon Alaba gern gehalten hätte.

Niklas Süle wohl ins Ausland - Bayern mit nächster Lücke

Süle soll sich schon vor Tagen gegen ein vorliegendes Bayern-Angebot entschieden haben. Der 26-Jährige suche eine neue Herausforderung im Ausland und dürfte sich dort für den wohl lukrativsten Vertrag seiner Karriere entscheiden. Angeblich sollen der FC Barcelona, der FC Chelsea, der AC Mailand und das neusuperreiche Newcastle United am gebürtigen Frankfurter interessiert sein. Um seine Zukunft muss sich Süle also nicht sorgen.

Der FC Bayern indes hat wieder einmal ein Abwehrproblem. Süle war nach den Abgängen von Alaba und Boateng in der bisherigen Saison gesetzt. Absolvierte mit 18 Bundesligaspielen schon jetzt fast so viele Partien wie in der kompletten vergangenen Saison (20). Und Süle rechtfertigte das Vertrauen von Trainer Julian Nagelsmann durch starke Leistungen, die an seine Topform von vor dem Kreuzbandriss 2019/2020 anknüpften.

Hernandez und Upamecano: Bayerns 122-Millionen-Achse

Im vergangenen Sommer reagierten die Bayern-Bosse auf den Aderlass in der Innenverteidigung mit dem 42-Millionen-Transfer Dayot Upamecano. Lucas Hernandez ersetzte Mats Hummels, der die Münchner vor der Saison 2019/20 für 30 Millionen Euro in Richtung BVB verließ, für eine Ablöse von 80 Millionen Euro. Und nun droht den Bayern schon wieder eine Großinvestition, um die Dauerbaustelle Innenverteidigung wieder in den Griff zu kriegen.

Denn die Optionen im eigenen Kader sind begrenzt: Der Entwicklungsprozess des 19-jährigen Tanguy Nianzou stagnierte zuletzt. Der Franzose kam in der Liga in den vergangenen Wochen nur noch zu Kurzeinsätzen. Benjamin Pavard könnte die Lücke in der Mitte zwar ersatzweise schließen, hinterlässt dann jedoch eine neue auf der rechten Abwehrseite.

Herbert Hainer kündigte Reaktion bereits an

Es droht also abermals die Suche nach einem neuen Innenverteidiger, und wieder einmal ein Rückgriff aufs Festgeldkonto. Und das in Zeiten, in denen der FC Bayern mit jedem (Fast-)Geisterspiel gegenüber der internationalen Konkurrenz einen Schritt weiter ins finanzielle Hintertreffen gerät und in denen mit dem Komplettumbruch in Newcastle ein mächtiger neuer Player auf dem Transfermarkt tätig wird.

"Wir haben Niklas ein Angebot gemacht. Jetzt liegt es an ihm, das zu akzeptieren oder nicht zu akzeptieren. Natürlich muss es in einem bestimmten Zeitraum sein, weil wir uns dann auch dementsprechend aufstellen müssen", kündigte Bayern-Präsident Herbert Hainer zuletzt bei "Sky" schon ein Umschauen nach Alternativen an.

Ablösefreier Neuzugang oder nächster teurer Transfer?

Immerhin: Neben gehandelten Kandidaten wie Matthijs de Ligt vom FC Barcelona oder Freiburgs Nico Schlotterbeck gäbe es mit Antonio Rüdiger, Andreas Christensen (beide FC Chelsea) oder mit Abstrichen Denis Zakaria (Borussia Mönchengladbach) derzeit noch Innenverteidiger auf dem Markt, die nach aktuellem Stand ablösefrei zu haben wären.

Ob diese aber wirklich günstiger wären als Süle, dem der FC Bayern angeblich ein Angebot über zehn Millionen Euro Gehalt pro Jahr gemacht hatte, ist jedoch fraglich: de Ligt verdient bei Barca dem Vernehmen nach jetzt schon zwölf Millionen Euro jährlich. Rüdiger winke laut "Mirror" sogar ein Vertrag über 20 Millionen Euro, egal ob bei Chelsea oder einem neuen Klub.

So steht der FC Bayern, sollten sich die Berichte um Süle bestätigen, einmal mehr mit einem ungewollten Personalproblem in der Abwehr dar. So oft der Rekordmeister in der Liga die Null hält, so selten gelingt ihm dies zuletzt mit seinen Leistungsträgern.

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Relegation 2022: Wann findet die Relegation statt - wo wird sie übertragen?

Den Abschluss im Profi-Fußball macht die Relegation. 1., 2. und 3. Liga kämpfen um die letzten Plätze. Die Bundesliga-Relegation findet am 19. und am 23. Mai statt. Die Relegation um die 2. Liga startet am 20. Mai - die Entscheidung fällt am 24. Mai. Alle vier Spiele werden live im Free-TV bei SAT.1 gezeigt und im kostenlosen Livestream auf ran.de.


Wer überträgt die Bundesliga live?

Die Bundesliga-Rechte sind aufgeteilt. Im Free-TV werden die Spiele in SAT.1 übertragen - dort laufen dann insgesamt neun Spiele im Free-TV. Die Samstagsspiele gibt es beim Pay-TV-Sender Sky. Der Streamingdienst DAZN überträgt alle Freitags- und Sonntagsspiele.


Wo ist die Bundesliga 2021/2022 live zu sehen?

Für die Bundesliga-Saison 2021/22 wurden die Rechte neu vergeben. SAT.1 hat sich die Free-TV-Rechte für neun Livespiele gesichert und zeigt unter anderem die Relegationsspiele. Die Bundesligakonferenz, sowie die Einzelspiele am Samstag werden weiterhin bei "Sky" zu sehen sein. "DAZN" überträgt dagegen alle Freitags- und Sonntagsspiele der Bundesliga. Montagsspiele wird es ab der Saison nicht mehr geben.


Wo sehe ich welche Spiele der Bundesliga live im TV, Livestream, Free TV, und Web?

Der Bezahl-TV-Sender Sky und der Internet Streamingdienst DAZN teilen sich die Übertragunsrechte an der Live Übertragung der Bundesliga 2021/2021. Sky darf ab dieser Saison aber nur noch die Samstags Spiele live übertragen. Zudem überträgt SAT.1 insgesamt neun Spiele mit Free-TV - inklusive der Relegationsspiele um die Bundesliga und der 2. Liga.
Freitag: DAZN überträgt alle Spiele. Anpfiff der Spiele ist um 20:30 Uhr. Die Übertragungen mit Vorberichten, beginnt um 19:30 Uhr
Samstag: Sky überträgt alle Bundesliga-Begegnungen um 15:30 Uhr einzeln und in der Bundesliga Konferenz. Dazu das Topspiel um 18:30 Uhr. Bundesliga im Free-TV: Die Zusammenfassungen der 15:30 Uhr Spiele gibt es in der ARD ab 18:30 Uhr zu sehen. Das ZDF zeigt ab 23 Uhr ebenfalls Zusammenfassungen.
Sonntag: DAZN überträgt alle Partien um 15:30 Uhr und 17:30 Uhr, sowie zehn Spiele um 19:30 Uhr. Bundesliga Free-TV: Die Höhepunkte am Abend werden von der ARD ausgestrahlt. Der TV Sender Sport1 hat die Rechte, Zusammenfassungen der Freitags- und Samstagsbegegnungen auszustrahlen.
Dienstag und Mittwoch: Alle Partien der Bundesliga dienstags, mittwochs in sog. Englischen Wochen überträgt der Pay TV Sender Sky.


Tabelle

#MannschaftMannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1Bayern MünchenBayern MünchenBayernFCB34245597:376077
2Borussia DortmundBorussia DortmundDortmundBVB34223985:523369
3Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusenB0434197880:473364
4RB LeipzigRB LeipzigRB LeipzigRBL341771072:373558
51. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion BerlinFCU34169950:44657
6SC FreiburgSC FreiburgFreiburgSCF341510958:461255
71. FC Köln1. FC KölnKölnKOE3414101052:49352
81. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 05M05341371450:45546
91899 Hoffenheim1899 HoffenheimHoffenheimTSG341371458:60-246
10Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbachBMG341291354:61-745
11Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtFrankfurtSGE3410121245:49-442
12VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburgWOB341261643:54-1142
13VfL BochumVfL BochumBochumBOC341261638:52-1442
14FC AugsburgFC AugsburgAugsburgFCA341081639:56-1738
15VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgartVFB347121541:59-1833
16Hertha BSCHertha BSCHertha BSCBSC34961937:71-3433
17Arminia BielefeldArminia BielefeldBielefeldDSC345131627:53-2628
18SpVgg Greuther FürthSpVgg Greuther FürthGr. FürthSGF34392228:82-5418
  • Champions League
  • Europa League
  • Europa Conference League Quali.
  • Relegation
  • Abstieg
  • Die Partie VfL Bochum - Bor. Mönchengladbach (27. Spieltag) wurde nach einem Becherwurf abgebrochen und mit 2:0 für die Gäste gewertet.