Jupp Heynckes will eigentlich seine Trainerkarriere nach dieser Saison endgü... - Bildquelle: 2018 imago Jupp Heynckes will eigentlich seine Trainerkarriere nach dieser Saison endgültig beenden. © 2018 imago

München - Sieben Monate hatten die Bayern Zeit, Thomas Tuchel als Nachfolger von Jupp Heynckes zu verpflichten. Sieben Monate ließen sie den 44-Jährigen zappeln. Obwohl sie sieben Monate lang stets brav die Qualitäten des früheren BVB-Trainers lobten. Warmhalten könnte man ein solches Vorgehen auch nennen. Wie ein Seitensprung, der monatelang die Scheidung des Geliebten herbeisehnt, die aber nicht eintritt. Ganz im Gegenteil.

Die hartnäckigen Versuche von Präsident Uli Hoeneß, seinen alten Freund und Weggefährten Jupp Heynckes immer wieder mit Nachdruck zum Weitermachen zu bewegen, müssen für Tuchel wie ein Misstrauensvotum gegen seine Person gewirkt haben. Ein No-Go für jeden stolzen Trainer. Tuchels Entscheidung, sich einem anderen europäischen Spitzenklub anzuschließen statt zu Hause Däumchen drehend eine finale Entscheidung der Bayern-Bosse abzuwarten, ist daher mehr als verständlich. Vielleicht sogar gesichtswahrend.

Tuchel gefühlt nur zweite Wahl

Weshalb sollte sich Tuchel - als gefühlt zweite Wahl - dem Rekordmeister anschließen, während sich der FC Arsenal, Paris St. Germain oder der FC Chelsea die Finger nach ihm lecken. Zehn Tage vor der offiziellen Anfrage der Bayern hatte Tuchel - so wird kolportiert - seinem künftigen Arbeitgeber die Zusage erteilt, wer immer das auch sein wird.

Und die Münchner stehen plötzlich da wie die begossenen Pudel. Oder nicht? Dass sich ein ambitionierter Trainer wie Thomas Tuchel anderweitig umsieht, wenn eine monatelange Hängepartie kein Ende findet, dürfte allen Verantwortlichen beim Deutschen Meister klar gewesen sein. Vielleicht steckte ja sogar Kalkül hinter der bayerischen Hinhaltetaktik.

Heynckes im Zwiespalt

Mit der Absage Tuchels wird einer jetzt ohne eigenes Zutun in die Ecke gedrängt. Einer, der sich zuletzt öffentlich deutlich pro Tuchel ausgesprochen hatte: Jupp Heynckes. Ein Freundschaftsdienst für Hoeneß sollte es sein, als der 72-Jährige im Oktober vergangenen Jahres aus dem Ruhestand auf die Trainerbank zurückkehrte.

Doch die Art und Weise, wie der Triple-Coach ein gespaltenes Team mit Grüppchenbildung wieder zur Mannschaft formte und mit scheinbarer Leichtigkeit in die Erfolgsspur zurückführte, weckte zumindest bei Hoeneß den Wunsch nach Kontinuität. Lieber keine Experimente mehr.

Tuchel-Absage spielt Hoeneß in die Karten

Vielleicht stellte sich Fuchs Hoeneß ganz bewusst monatelang quer und verhinderte eine Tuchel-Verpflichtung. Um Zeit zu gewinnen. Vielleicht hoffte er sogar, dass Tuchel woanders unterschreiben würde. Vielleicht führte der Präsident die Trainer-Notlage bei seinem FC Bayern erst herbei, wohl wissend, dass sich sein Freund Heynckes noch ein allerletztes Mal zum Weitermachen überreden lassen würde. Aber eben nur dann, wenn wirklich alle Stricke reißen.

Reine Spekulation, zweifelsohne. Bei einem alten Hasen wie Hoeneß aber denkbar.

Von Carolin Blüchel

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Nächste Bundesliga-Spiele: Wer ist Favorit?

Relegation 2023: Wann findet die Relegation statt - wo wird sie übertragen?

Den Abschluss im Profi-Fußball macht die Relegation. 1., 2. und 3. Liga kämpfen um die letzten Plätze. Die Bundesliga-Relegation findet am Ende der Saison statt. Alle vier Relegationsspiele werden live im Free-TV bei SAT.1 gezeigt und im kostenlosen Livestream auf ran.de.


Wer überträgt die Bundesliga live?

Die Bundesliga-Rechte sind aufgeteilt. Im Free-TV werden die Spiele in SAT.1 übertragen - dort laufen dann insgesamt neun Spiele im Free-TV. Die Samstagsspiele gibt es beim Pay-TV-Sender Sky. Der Streamingdienst DAZN überträgt alle Freitags- und Sonntagsspiele.


Wo ist die Bundesliga 2022/2023 live zu sehen?

Zur Saison 2021/22 wurden die Rechte neu vergeben. SAT.1 hat sich die Free-TV-Rechte für neun Livespiele gesichert und zeigt unter anderem die Relegationsspiele. Die Bundesligakonferenz, sowie die Einzelspiele am Samstag werden weiterhin bei "Sky" zu sehen sein. "DAZN" überträgt dagegen alle Freitags- und Sonntagsspiele der Bundesliga. Montagsspiele wird es ab der Saison nur im Notfall geben.


Wo sehe ich welche Spiele der Bundesliga live im TV, Livestream, Free TV, und Web?

Der Bezahl-TV-Sender Sky und der Internet Streamingdienst DAZN teilen sich die Übertragunsrechte an der Live Übertragung der Bundesliga 2021/2021. Sky darf ab dieser Saison aber nur noch die Samstags Spiele live übertragen. Zudem überträgt SAT.1 insgesamt neun Spiele mit Free-TV - inklusive der Relegationsspiele um die Bundesliga und der 2. Liga.
Freitag: DAZN überträgt alle Spiele. Anpfiff der Spiele ist um 20:30 Uhr. Die Übertragungen mit Vorberichten, beginnt um 19:30 Uhr
Samstag: Sky überträgt alle Bundesliga-Begegnungen um 15:30 Uhr einzeln und in der Bundesliga Konferenz. Dazu das Topspiel um 18:30 Uhr. Bundesliga im Free-TV: Die Zusammenfassungen der 15:30 Uhr Spiele gibt es in der ARD ab 18:30 Uhr zu sehen. Das ZDF zeigt ab 23 Uhr ebenfalls Zusammenfassungen.
Sonntag: DAZN überträgt alle Partien um 15:30 Uhr und 17:30 Uhr, sowie zehn Spiele um 19:30 Uhr. Bundesliga Free-TV: Die Höhepunkte am Abend werden von der ARD ausgestrahlt. Der TV Sender Sport1 hat die Rechte, Zusammenfassungen der Freitags- und Samstagsbegegnungen auszustrahlen.
Dienstag und Mittwoch: Alle Partien der Bundesliga dienstags, mittwochs in sog. Englischen Wochen überträgt der Pay TV Sender Sky.


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DFL Supercup 2022 live auf SAT.1 und ran.de
Am 30. Juli wartet das erste Highlight nach der Sommerpause auf die Fußballfans! Der Deutsche Meister Bayern München trifft im DFL-Supercup 2022 auf den DFB-Pokalsieger RB Leipzig. Das Finale steigt in der Leipziger Red Bull Arena, der Anpfiff erfolgt um 20:30 Uhr. Das Spiel wird live im Free TV bei SAT.1 übertragen. Mehr INFOS...

Auch in der Saison 2022/23 zeigt ran insgesamt neun Partien der Bundesliga und 2. Bundesliga live in SAT.1 und im Livestream. Alle Tore, Ergebnisse und Tabellen gibt es auf ran.de in Echtzeit. Neben der Konferenz aller Spiele sind auch ausgewählte Einzelspiele im ran.de Liveticker abrufbar.

Tabelle

#MannschaftMannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
11. FC Köln1. FC KölnKölnKOE00000:000
11. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion BerlinFCU00000:000
11. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 05M0500000:000
11899 Hoffenheim1899 HoffenheimHoffenheimTSG00000:000
1Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusenB0400000:000
1Bayern MünchenBayern MünchenBayernFCB00000:000
1Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbachBMG00000:000
1Borussia DortmundBorussia DortmundDortmundBVB00000:000
1Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtFrankfurtSGE00000:000
1FC AugsburgFC AugsburgAugsburgFCA00000:000
1FC Schalke 04FC Schalke 04SchalkeS0400000:000
1Hertha BSCHertha BSCHertha BSCBSC00000:000
1RB LeipzigRB LeipzigRB LeipzigRBL00000:000
1SC FreiburgSC FreiburgFreiburgSCF00000:000
1VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgartVFB00000:000
1VfL BochumVfL BochumBochumBOC00000:000
1VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburgWOB00000:000
1Werder BremenWerder BremenWerderSVW00000:000
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