Rummenigge äußerte sich zu den Transferplänen der Bayern - Bildquelle: AFPSIDROBERT MICHAELRummenigge äußerte sich zu den Transferplänen der Bayern © AFPSIDROBERT MICHAEL

Köln (SID) - Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge will trotz des jüngsten 49-Millionen-Euro-Transfers von Leroy Sane (Manchester City) finanziell nicht aus dem Vollen schöpfen. "Wir werden im Transfersommer wie alle Klubs versuchen, Geld zu sparen. Das Angebot wird größer als die Nachfrage sein", sagte der 64-Jährige im Interview mit France Football.

Er hoffe, "dass wir am Jahresende wieder Publikum im Stadion haben. Der 18. September kommt dafür zu früh", so der ehemalige Nationalmannschaftskapitän.

Die Ausrichtung des FC Bayern sei nicht mit der von Paris St. Germain vergleichbar: "Wir müssen unseren Kader, angesichts des fürchterlichen Rahmenterminkalenders in den nächsten zwei Jahren, mit Talenten verbreitern - nicht mit Stars. Wir sind, anders als Paris, nicht auf Stars wie Mbappe oder Neymar aus. Wir tragen unsere drei 'S' im Herzen: solidarisch, solide, seriös."

Rummenigge begrüßt ausdrücklich, dass das Transferfenster erst im Oktober schließt: "Das Champions-League-Finale wird am 23. August gespielt, weshalb die Verlängerung der Transferperiode bis zum 5. Oktober allen Vereinen sechs Wochen Zeit lässt. Das ist eine weise Entscheidung der UEFA."

Der Boss des deutschen Meisters befürchtet, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie erst zu einem späteren Zeitpunkt wirklich spürbar werden. "Wir werden die Folge der Krise nicht im Sommer, sondern in der nächsten Saison zu spüren bekommen", betonte Rummenigge, "alle werden verlieren. Das Problem ist, dass niemand weiß, wie lang in welchem Land noch ohne Publikum gespielt werden muss. Die Verluste sind enorm."

Für die Bundesliga sei es aus zwei Gründen wichtig gewesen, die Saison zu beenden: "Erstens, den Meister und die Champions-League-Teilnehmer zu finden, sowie die Absteiger. Zweitens, das Fernsehgeld zu retten. In meinen Augen hat Frankreich die Meisterschaft zu früh abgebrochen und riskiert jetzt Gerichtsprozesse."

Die Bundesliga habe sich mit Hilfe der Politik vorbildhaft verhalten. Rummenigge: "Frankreich hätte sich vor der endgültigen Entscheidung des Abbruchs vielleicht ein wenig geduldiger zeigen müssen."

Tabelle

#MannschaftMannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1Bayern MünchenBayern MünchenBayernFCB342644100:326882
2Borussia DortmundBorussia DortmundDortmundBVB34216784:414369
3RB LeipzigRB LeipzigRB LeipzigRBL341812481:374466
4Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbachBMG34205966:402665
5Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusenB0434196961:441763
61899 Hoffenheim1899 HoffenheimHoffenheimTSG341571253:53052
7VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburgWOB3413101148:46249
8SC FreiburgSC FreiburgFreiburgSCF341391248:47148
9Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtFrankfurtSGE341361559:60-145
10Hertha BSCHertha BSCHertha BSCBSC341181548:59-1141
111. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion BerlinFCU341251741:58-1741
12FC Schalke 04FC Schalke 04SchalkeS04349121338:58-2039
131. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 05M05341141944:65-2137
141. FC Köln1. FC KölnKölnKOE341061851:69-1836
15FC AugsburgFC AugsburgAugsburgFCA34991645:63-1836
16Werder BremenWerder BremenWerderSVW34871942:69-2731
17Fortuna DüsseldorfFortuna DüsseldorfDüsseldorfF95346121636:67-3130
18SC Paderborn 07SC Paderborn 07PaderbornSCP34482237:74-3720
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