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Werder Bremen taumelt dem Abstieg entgegen - Mainz 05 gerettet

  • Aktualisiert: 20.06.2020
  • 19:15 Uhr
  • SID
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© AFPSIDKAI PFAFFENBACH
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Werder Bremen taumelt dem ersten Abstieg seit 40 Jahren immer stärker entgegen, beim Dauerbrenner von der Weser gehen langsam die Lichter aus.

Mainz - Werder Bremen taumelt dem ersten Abstieg seit 40 Jahren immer stärker entgegen, beim Dauerbrenner von der Weser gehen langsam die Lichter aus: Die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt verlor am vorletzten Spieltag der Fußball-Bundesliga den Keller-Showdown beim FSV Mainz 05 mit 1:3 (0:2) und kann den Absturz in die Zweitklassigkeit nur noch mit Schützenhilfe verhindern.

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Werder Bremen hatte sich beim 1. FSV Mainz 05 viel vorgenommen, unterlag aber mit 1:3. Nur weil auch Fortuna Düsseldorf im Parallelspiel nicht gewann, ist Bremen noch nicht abgestiegen. ran.de bewertet die Leistungen der Bremer

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  • 20.06.2020
  • 19:24 Uhr

Die Mainzer verwandelten indes durch Robin Quaison (25.), Jean-Paul Boetius (30.) und Edimilson Fernandes (85.) ihren ersten "Matchball" zum Klassenerhalt. Yuya Osakos Anschlusstreffer (58.) war zu wenig für die Hanseaten, weshalb Werders 1900. Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den 1. FC Köln für längere Zeit das letzte sein könnte.

Bremen droht zweiter Bundesliga-Abstieg nach 1980

Zwei Punkte beträgt der Rückstand auf Fortuna Düsseldorf auf Relegationsplatz 16 - gewinnen die Rheinländer am Samstag parallel bei Union Berlin, ist Bremens zweiter Absturz in die 2. Liga nach 1980 bittere Realität. Erstmals seit der Saison 1998/99 könnte sogar die Tordifferenz über den Abstieg entscheiden.

An der riesigen Bedeutung des Spiels in Mainz hatte Kohfeldt im Vorfeld keinen Zweifel gelassen. "Es geht in der Tat um alles. Es zählt nur ein Sieg", sagte der 37-Jährige. Und seine Spieler begriffen den Ernst der Lage. Die Norddeutschen begannen enorm bissig, die Ersatzspieler auf der Tribüne feierten jede gelungene Aktion mit Höllenlärm. Erst parierte Mainz-Keeper Florian Müller glänzend gegen Joshua Sargent (4.), nur drei Minuten später verpasste Leonardo Bittencourt die Werder-Führung äußerst knapp.

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Da aber auch die Mainzer nach der ersten Druckphase der Gäste mutig nach vorne spielten, entwickelte sich eine Partie von enorm hoher Intensität. Erst hatten Jean-Philippe Mateta (11.) und Boetius (18.) das 1:0 auf dem Fuß, kurz darauf traf Quaison im Getümmel nach einem Freistoß mit seinem 13. Saisontor mitten ins Bremer Herz. Und es kam nur fünf Minuten später noch dicker: Mit einem traumhaften Solo ließ FSV-Kapitän Danny Latza mehrere Gegenspieler aussteigen und legte den Ball per Hacke perfekt für Boetius auf, der von der Strafraumkante vollendete.

Die Mainzer, die zuvor alle drei Geister-Heimspiele ohne eigenes Tor verloren hatten, spielten sich in einen wahren Rausch. Bei einer Doppelchance der 05er verhinderte der starke Werder-Torwart Jiri Pavlenka (36.) in seinem 100. Bundesliga-Spiel in größter Not gar das 0:3.

Mainz gewinnt erstes Geister-Heimspiel

Das Spiel der Norddeutschen wurde immer fehlerbehafteter, die Pause kam zur rechten Zeit. Mit frischem Mut startete Werder in die zweite Hälfte: Der eingewechselte Niclas Füllkrug (53.) kam nach starker Ballannahme frei vor dem Mainzer Tor zum Abschluss, Müller entschärfte den zu unplatzierten Schuss aber.

Mainz stand gegen druckvolle Bremer zu tief und wurde durch Osako bestraft, erst danach wurden die Gastgeber wieder aktiver. Der bärenstarke Pavlenka hielt Bremen aber zunächst im Spiel, es folgte eine hitzige Schlussphase.

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