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München/Eindhoven - Die letzten Jahre waren für Mario Götze keine einfachen.

Nach seinem Karriere-Höhepunkt, dem Siegtor im WM-Finale 2014, ging es kontinuierlich bergab, auch wegen Krankheiten und Verletzungen. Vorläufiger Tiefpunkt bisher war 2020 der ablösefreie Transfer, weit nach Ende der Transferperiode, zur PSV Eindhoven.

So dachte man damals zumindest.

Doch Götze hat sich berappelt. Unter Trainer Roger Schmidt deutete der Weltmeister von 2014 ein ums andere Mal wieder sein unglaublich hohe individuelle Klasse an, von der seine ehemaligen Mitspieler heute noch schwärmen.

Mario Götze: "Ich habe ehrgeizige Ziele"

"Ich habe ehrgeizige Ziele, ich will noch die Champions League gewinnen", sagte Götze im Winter letzten Jahres und wurde dafür belächelt. Doch ein erster Schritt ist getan, die PSV mit Götze ist auf dem besten Weg zurück in die Königsklasse.

Und dazu trägt der 29-Jährige auch seinen Teil bei. 624 Tage nach seinem letzten Startelfeinsatz in der Champions League (beim 3:2 des BVB gegen Inter im November 2019) hörte Götze wieder die Hymne des Wettbewerbs und zeigte gleich, warum er einst Weltmeister wurde und als größtes Talent des Landes, wenn nicht Europas galt. 

Auf seiner Paradeposition, im zentralen offensiven Mittelfeld, durfte Götze im Hinspiel der 3. Runde der Champions-League-Qualifikation gegen Galatasaray Istanbul ran. Zwei Treffer, darunter eine traumhafte Kombination zum 3:1, steuerte er bei

"Was für ein Abend - was für eine Mannschaft", jubelte Götze auf Twitter: "Tore auf der großen Bühne fühlen sich immer besonders an, besonders mit Fans im Rücken. Ich bin sehr glücklich über meine beiden Treffer - und Eran Zahavi hat auch nicht so schlecht gespielt..."

In der Tat: Zahavi stahl ihm mit drei Treffern und einer Vorlage sogar ein wenig die Show.

Doch die Show will er gar nicht, das bestätigt auch sein Trainer Roger Schmidt: "Mario ist kein Kommentator, er ist ein Macher", so der Ex-Coach von Bayer Leverkusen über den eigentlich "unrealistischen" Transfer Mario Götze.

 

Nachdem er jahrelang im Mittelpunkt stand und die viel zu hoch gesteckten Erwartungen nicht erfüllen konnte, ist es vielleicht nicht schlecht für ihn, sich still und leise wieder in Bestform zu bringen. Die hat er noch lange nicht, doch die größte Bühne in Europa, die Champions League, ist die beste Hilfe, um dort wieder hinzukommen.

Und wer weiß, welche Pläne Neu-Bundestrainer Hansi Flick verfolgt? Möglicherweise spielt der Name Mario Götze ja eine Rolle.

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