PSG-Coach Thomas Tuchel gibt sich bescheiden - Bildquelle: AFPSIDLOIC VENANCEPSG-Coach Thomas Tuchel gibt sich bescheiden © AFPSIDLOIC VENANCE

Dortmund - Thomas Tuchel will sich beim Wiedersehen mit Borussia Dortmund dazu zwingen, seine Emotionen zu kontrollieren. "Es waren aufregende Jahre hier. Es ist ein bisschen ein komisches, aber auch ein schönes Gefühl", sagte der Trainer von Paris St. Germain vor dem Achtelfinal-Hinspiel der Champions League beim BVB am Dienstag (21.00 Uhr). "Aber es geht am Ende nicht um mich, sondern wir spielen ein Fußballspiel." 

Das K.o.-Duell mit dem Verein, den er 2017 im Unfrieden verlassen hat, sei "eine Riesenherausforderung. Da hat meine persönliche Situation sehr, sehr wenig mit zu tun."

Tuchel erwartet offensives Spektakel

Der deutsche Trainer hatte sich 2017 mit BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke über die Frage des Umgangs mit dem Bombenanschlag auf den Mannschaftsbus entzweit. Nach dem DFB-Pokal-Sieg musste er den Verein verlassen. Tuchel legte ein Sabbatjahr ein und übernahm 2018 PSG.

Tuchel (46) erwartet am Dienstag ein Spektakel zweier offensiver Teams. "Hätte ich nicht das Privileg, an der Seitenlinie zu sein, würde ich es mir anschauen", sagte er: "Wir müssen intelligent spielen, nicht zu emotional. Wir müssen ruhig und clever sein."

Der brasilianische Weltstar Neymar kann erwartungsgemäß spielen. "Er ändert alles für uns. Er hat die Qualität, das Selbstvertrauen, er lässt uns alle mehr an uns glauben", betonte Tuchel: "Wenn er fehlt, können wir ihn nicht ersetzen."

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