Enttäuscht über das 1:2 gegen Moskau: Karim Bellarabi - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDEnttäuscht über das 1:2 gegen Moskau: Karim Bellarabi © PIXATHLONPIXATHLONSID

Leverkusen - Karim Bellarabi sackte auf den Rasen und blieb zunächst unbeweglich hocken. Dem Ex-Nationalspieler war die Enttäuschung über den Auftakt mit Bayer Leverkusen in der Champions League anzusehen. Viel Aufwand, wenig Ertrag - auf diesen einfachen Nenner ließ sich das 1:2 (1:2) gegen Lokomotive Moskau bringen.

Statt einen Pflichtsieg gegen die Moskowiter um den Rio-Weltmeister Benedikt Höwedes zu landen, stehen die Werkskicker schon mit dem Rücken zur Wand. Das Aus in der Gruppenphase droht, denn die kommenden Gegner heißen - jeweils auswärts - Juventus Turin und Atletico Madrid. Schon nach drei Partien können die Rheinländer in der Champions League hoffnungslos im Hintertreffen liegen.

 

Vor allem die Gastgeschenke, die Bayer verteilte, waren gegen Lok entscheidend. "Der das Tor gemacht hat, den habe ich gar nicht gesehen", sagte Bayer-Torwart Lukas Hradecky zu seinem Fauxpas bei Sky, als er Dmitri Barinow (37.) den Ball mit einem Fehlpass klassisch auflegte und dieser locker zum Siegtor vollstreckte. "Wir haben uns viel vorgenommen, aber es ist uns nicht gelungen, das umzusetzen", meinte Kapitän Lars Bender. 

"Wir müssen Überraschung schaffen"

Sichtlich enttäuscht war auch Coach Peter Bosz: "Bei solchen Fehlern ist es schwierig, ein solches Spiel zu gewinnen." Sportdirektor Simon Rolfes ergänzte: "Wir müssen eine Überraschung in den nächsten Spielen schaffen, das war heute ein Dämpfer." 

80 Prozent Ballbesitz, 18:8 Torschüsse und 9:2 Ecken - in allen Statistiken lag Bayer vorn, nur bei den Toren nicht. Bayer ließ gegen Moskau die nötige Effizienz vermissen, schon das 0:4 in Dortmund hatte die Defizite der Leverkusener am vergangenen Samstag offenbart. Auch in der Königsklasse gegen Lok Moskau konnte der Bock nicht umgestoßen werden.

Moskau nutzt Bayer-Fehler eiskalt aus

Einer konnte sich an diesem Abend aber wenigstens freuen: Benedikt Höwedes. Dem Ex-Schalker unterlief zwar ein unglückliches Eigentor zum zwischenzeitlichen 1:1 (25.), aber das war nicht spielentscheidend. "Im Nachhinein kann ich über das Eigentor schmunzeln. Wir sind als krasser Außenseiter in die Gruppe gestartet. Dass wir drei Punkte entführen, das war schon wichtig für uns", sagte Höwedes bei DAZN. 

Lok Moskau galt allgemein als der leichteste der drei Gruppengegner von Bayer, doch die Gäste von der Moskwa erwiesen sich nach 917-tägiger Königsklassen-Abstinenz von Bayer als Spielverderber. Sie nutzten eiskalt die Leverkusener Hilfestellung zu den entscheidenden Toren.

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