Nick Blackman soll einer der sechs infizierten Spieler bei Maccabi Tel Aviv ... - Bildquelle: imago images/ScanpixNick Blackman soll einer der sechs infizierten Spieler bei Maccabi Tel Aviv sein. © imago images/Scanpix

München - Der österreichische Serienmeister Red Bull Salzburg nimmt einmal mehr einen Anlauf in der Champions-League-Qualifikation. Dieses Mal finden diese Playoffs für die Mannschaft von Trainer Jesse Marsch unter ganz besonderen Umständen statt. 

Die Salzburger müssen in den Playoffs gegen den israelischen Meister Maccabi Tel Aviv antreten. Das Hinspiel in Israel (Dienstag, ab 21 Uhr) steht schon mal unter ganz schwierigen Vorzeichen.

Laut Medienberichten aus Israel sind vor der Begegnung insgesamt 13 Spieler bzw. Betreuer von Maccabi Tel Aviv positiv auf den Corona-Virus getestet worden. Darunter sollen sich sechs Spieler sowie sieben Personen aus dem Trainer- bzw. Betreuer-Team befinden. Nick Blackman dürfte den Berichten nach einer der sechs Profis des israelischen Meister sein, der positiv getestet wurde, dazu auch noch weitere, potenzielle Stammspieler.

Salzburg will planmäßig anreisen

Trotz der Meldungen über die zahlreichen Corona-Infektionen im gegnerischen Team, will Salzburg planmäßig am Montagvormittag nach Tel Aviv aufbrechen. In Israel herrscht derzeit ein Corona-Lockdown.

"Wir haben gestern am späten Abend von den 13 positiven Coronavirus-Fällen bei Maccabi Tel Aviv gehört, sind jetzt im regen Austausch mit der UEFA und den Verantwortlichen von Maccabi", erklärte Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund dem "ORF", "wir ziehen unseren Plan jetzt einmal so durch, wie er grundsätzlich gelautet hat. Was jetzt in den nächsten Stunden passiert, werden wir sehen. Das Wichtigste ist die Gesundheit und die Sicherheit, dass die gewährleistet ist. Alles andere werden wir auf sportlichem Weg entscheiden."

Unterdessen werden die Spieler von Maccabi Tel Aviv am Montag sowie am Spieltag noch einmal auf Corona getestet. Laut UEFA-Regularien muss ein Team mindestens 13 negativ getestete Spieler stellen können, damit eine Europapokal-Begegnung ordnungsgemäß bestritten werden kann.

Sollte dies nicht der Fall sein, gewinnt der jeweilige Gegner die abgesagte Begegnung mit 3:0.

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