München - Der ehemalige Bundesliga-Trainer Klaus Toppmöller dürfte das 0:5 des FC Bayern München bei Borussia Mönchengladbach besonders interessiert verfolgt haben.

Der Grund: Sein Sohn Dino Toppmöller, der Co-Trainer des FC Bayern München, vertrat den mit Corona infizierten Julian Nagelsmann auf der Bank. Und das ausgerechnet bei der höchsten Pokal-Niederlage der Vereinsgeschichte.

Was sein Vater dazu sagt? "Fußball ist Fußball. Ich habe auch schon 0:6 verloren. Das kann man nicht erklären, aber das ist so", betonte der 70-Jährige im Gespräch mit ran.

"Eine Mannschaft kann nicht immer nur gewinnen"

Und weiter: "Eine Mannschaft kann nicht immer nur gewinnen. Manchmal geht man auf den Platz und kann nicht erklären, warum und weshalb es so gelaufen ist."

Toppmöller lobte dabei auch die Leistung der Borussia: "Gladbach war sehr gut, keine Frage. Sie haben bombastisch gespielt, sie haben ja auch eine gute Mannschaft. Die stehen in der Tabelle weit unter ihrem Wert. Wenn sie immer so spielen würden, wären sie oben dabei." 

Ob er selber besonders mitgefiebert habe? "Was heißt mitfiebern? Ich gucke mir einfach Fußballspiele an, mal sind sie gut, mal sind sie schlecht", antwortete er.

Was das für seinen Sohn bedeutet, ausgerechnet bei dieser historischen Niederlage auf der Trainerbank gesessen zu haben, ließ Toppmöller unkommentiert.  

Toppmöllers 40-jähriger Sohn Dino war bereits in der vergangenen Saison bei RB Leipzig Co-Trainer von Julian Nagelsmann und begleitete ihn daraufhin zum FC Bayern München.

Toppmöller senior trainierte in der Bundesliga unter anderem Bayer Leverkusen und den Hamburger SV.

Oliver Jensen

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