Schultz (Mitte) jubelt über den Sieg gegen den BVB - Bildquelle: POOL/POOL/SID/FABIAN BIMMERSchultz (Mitte) jubelt über den Sieg gegen den BVB © POOL/POOL/SID/FABIAN BIMMER

Hamburg - Eine Nacht freuen, dann in den Derbymodus schalten: Die Pokalhelden vom FC St. Pauli haben nach der Sensation gegen den gestürzten Titelverteidiger kaum Zeit zu feiern.

"Jetzt steht am Freitag das Derby an und da wollen wir mindestens so eine gute Leistung zeigen", sagte Trainer Timo Schultz (44) nach dem 2:1 (2:0) gegen den BVB und blickte dabei schon auf die Zweitliga-Partie beim Hamburger SV voraus: "Da müssen wir auch wieder voll da sein, denn der Stadtrivale ist auch gut drauf." 

Einen freien Tag gönnt Schultz seinem Team deshalb nicht. "Die Jungs brauchen keinen freien Tag. Die freuen sich, dass sie kommen dürfen", sagte er und lobte sein Team: "Wir haben heute Außergewöhnliches geleistet. Für uns als Verein ist es nicht normal, dass wir die erste Runde überstehen. Jetzt stehen wir im Viertelfinale und spielen um den Einzug ins Halbfinale. Das ist fantastisch." 

DFB-Pokal: St. Pauli erstmals seit 16 Jahren im Viertelfinale

St. Pauli steht erstmals seit 16 Jahren im Viertelfinale - damals war nach der legendären "Bokal-Serie" (ausschließlich Gegner mit B) erst Bayern München im Halbfinale Endstation.

Doch vor dem Viertelfinale steht erst einmal das Derby auf dem Programm, der HSV sammelte beim Weiterkommen gegen den 1. FC Köln ebenfalls noch einmal Selbstvertrauen. "Wir dürfen den Abend heute sicherlich genießen, das haben wir uns verdient. Ab morgen richten wir den Blick auf Freitag, da steht das nächste wichtige Spiel für uns an", sagte Etienne Amenyido, Torschütze zum 1:0 gegen Dortmund: "Das wollen wir natürlich auch gewinnen." 

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