Aaron Opoku (Mitte) beschwert sich beim Schiedsrichter - Bildquelle: imagoAaron Opoku (Mitte) beschwert sich beim Schiedsrichter © imago

Duisburg - Nach dem abgebrochenen Spiel der 3. Fußball-Liga zwischen dem MSV Duisburg und dem VfL Osnabrück hat es eine überraschende Wende gegeben. Laut eines Berichts der NRZ/WAZ haben die Ermittlungen der Polizei einen Rassismus-Verdacht nicht bestätigt. Eine finale Beurteilung der Staatsanwaltschaft steht aber noch aus.

Die Begegnung im Dezember war als erste wegen eines rassistischen Vorfalls im deutschen Profifußball abgebrochen worden. Ein Zuschauer wurde beschuldigt, den VfL-Spieler Aaron Opoku von der Tribüne aus beleidigt zu haben. Die Partie wurde für den 2. Februar neu angesetzt. 

"Vorbehaltlich einer finalen und abschließenden Beurteilung durch die Staatsanwaltschaft sind wir sehr erleichtert darüber, dass sich zum jetzigen Zeitpunkt und nach den heute veröffentlichten Ermittlungsergebnissen der Polizei, die dem MSV leider noch nicht vorliegen, der Rassismusverdacht nicht erhärtet hat", teilte der MSV in einem auf der Homepage veröffentlichten Statement mit: "Wir sind erleichtert, dass mit diesen vorläufigen Ergebnissen unsere Werte, unser Leitbild und unsere weltoffene Stadt nicht nachhaltig beschädigt wurden."

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