Sponsoring-Aus: Unterhaching muss prekäre Lage meistern - Bildquelle: FIROFIROSID.Sponsoring-Aus: Unterhaching muss prekäre Lage meistern © FIROFIROSID.

Köln - Für Fußball-Drittligist SpVgg Unterhaching ist nach dem überraschenden Rückzug seines Hauptsponsors inmitten der Coronakrise eine prekäre Situation entstanden. "Wir fallen deswegen nicht in Ohnmacht, müssen aber natürlich schwierige Hausaufgaben erledigen", sagte Vize-Präsident Peter Wagstyl den Onlineportalen "Spox" und "Goal": "Natürlich haben wir noch keinen Nachfolger bereitstehen. Und es wird in der jetzigen Situation eine Herausforderung, einen zu finden." 

Man hoffe, dass der DFB die bis Ende Mai laufende Lizenzierungsfrist verlängere, "um die Probleme in Ruhe regeln zu können", so Wagstyl weiter. Der börsennotierte Verein aus dem Münchner Umland hatte am Montag den Rückzug des bisherigen Hauptsponsors Frostkrone Tiefkühlkost GmbH zum Saisonende verkündet. "Wenn die Krise nicht gekommen wäre, hätten wir jetzt nicht über eine Vertragskündigung, sondern über eine -verlängerung gesprochen", sagte der Vize-Präsident.

Trotz der entstandenen finanziellen Probleme wolle man anders als viele andere Drittligisten keine Kurzarbeit beantragen: "Das ist eine Grundsatzfrage: Kann man der Gesellschaft zumuten, dass sich Profispieler aus dem Finanztopf zur Kurzarbeit bedienen?", fragte Wagstyl: "Wir haben für uns entschieden, dass wir das nicht machen. Da sind wir uns im Verein alle einig und dementsprechend wird es Kurzarbeit bei Unterhaching für die Profis derzeit nicht geben."

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