Bei Guardiola sitzt der Frust tief - Bildquelle: GettyBei Guardiola sitzt der Frust tief © Getty

Manchester - Das aberkannte Siegtor im Spitzenspiel gegen Tottenham Hotspur hat bei Manchester Citys Teammanager Pep Guardiola unschöne Erinnerungen hervorgerufen. "Ich dachte, wir haben diese Situation in der vergangenen Saison in der Champions League hinter uns gelassen. Aber es war dasselbe. Der Schiedsrichter und der Videoassistent haben es aberkannt. Das ist zum zweiten Mal passiert. Es ist hart, aber so ist es nun mal", sagte Guardiola nach dem 2:2 (2:1).

Der Brasilianer Gabriel Jesus traf in der Nachspielzeit zum vermeintlichen Sieg, das Tor wurde nach Studium der Bilder wegen Handspiels jedoch aberkannt. Im Viertelfinal-Rückspiel in der Königsklasse im April hatte Raheem Sterling ebenfalls in letzter Sekunde das vermeintliche 5:3 erzielt, das zum Weiterkommen gereicht hätte. Nach Hinweis durch den Videoassistenten entschied der Schiedsrichter jedoch auf Abseits, City war raus. 

Guardiola beschwerte sich über eine fehlende Konstanz in den Entscheidungen und dachte dabei auch an den europäischen Supercup unter der Woche zwischen dem FC Liverpool und dem FC Chelsea. "Wir haben es am Mittwoch gesehen. Der Torwart, Adrian, stand beim Elfmeterschießen nicht auf der Linie", sagte der Spanier. 

Adrian hatte den entscheidenden Elfmeter von Tammy Abraham gehalten, stand dabei aber klar vor der Linie. Nach den neuen Regeln muss der Keeper im Moment der Ausführung eines Elfmeters aber mindestens einen Fuß auf der Linie haben. Der Videoassistent griff nicht ein. "Das müssen sie beheben", forderte Guardiola.

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