Havertz (r.) und Mitspieler hadern nach Ausscheiden - Bildquelle: POOLPOOLSIDMARTIN MEISSNERHavertz (r.) und Mitspieler hadern nach Ausscheiden © POOLPOOLSIDMARTIN MEISSNER

Düsseldorf (SID) - Beim Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen haderten Spieler und Trainer nach dem Aus in der Europa League gegen Inter Mailand mit einer unvollendeten Saison. "Wenn man in der Bundesliga bis zum letzten Spieltag um die Qualifikation für die Champions League spielt, das nicht erreicht. Man ein Pokalfinale bestreitet, gegen Inter ein Viertelfinale bestreitet, und immer als Verlierer vom Platz geht, ist klar, dass mehr drin war", sagte Kapitän Lars Bender nach dem 1:2 gegen den italienischen Vize-Meister.

Obwohl die Mannschaft eine "gute Entwicklung" hingelegt und größtenteils "guten Fußball" gespielt habe, überwiege die Enttäuschung, so der 31-Jährige weiter: "Wir haben vergessen uns zu belohnen. Europa League ist für uns das Minimalziel. Es ist leider dieses Jahr nur ein schwacher Trost, wenn man sieht, in welchem Bereich wir mitspielen konnten. Aber wir haben den letzten Schritt nicht genommen."

Sein Trainer Peter Bosz haderte ebenfalls mit den verpassten Chancen in allen Wettbewerben: "Wenn man am Ende mit leeren Händen dasteht, ist man enttäuscht. Es war das letzte Spiel, jetzt ist es vorbei. Jetzt realisiert man die Enttäuschung", sagte der Niederländer, der die Saison aber nicht komplett negativ beurteilen wollte.

"Es ist zu einfach zu sagen, dass wir am Ende nichts gewonnen haben", zog der 56-Jährige ein Resümee: "Als Trainer schaut man auch auf die Entwicklung einer Mannschaft. Ich glaube, dass wir in dieser Saison eine gute Entwicklung geschafft haben - sowohl von Einzelspielern als auch der Spielweise."

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