Frankfurter Fans brannten gegen Straßburg Pyrotechnik ab - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDFrankfurter Fans brannten gegen Straßburg Pyrotechnik ab © PIXATHLONPIXATHLONSID

Frankfurt/Main - Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt wird für die Vorkommnisse beim Play-off-Rückspiel in der Europa League gegen Racing Straßburg zur Kasse gebeten.

Wie die Hessen am Freitagabend mitteilten, verurteilte die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkommission der UEFA den Europa-League-Halbfinalisten der Vorsaison zu einer Geldstrafe von 58.000 Euro. Zudem bleibt beim nächsten Europacup-Heimspiel gegen Standard Lüttich am 24. Oktober ein Block auf der Haupttribüne gesperrt. 

UEFA leitete umgehend Ermittlungen ein

Sportdirektor Bruno Hübner wurde von der UEFA mit einer Innenraumsperre von zwei Spielen belegt, von denen er eins bereits am vergangenen Donnerstag gegen den FC Arsenal (0:3) verbüßt hat. Der 58-Jährige war nach einer verbalen Auseinandersetzung mit dem Schiedsrichtergespann und Mitgliedern der Straßburger Mannschaft ebenfalls beim Play-off-Rückspiel vom Schiedsrichter auf die Tribüne verbannt worden. Über einen möglichen Einspruch will die Eintracht bis Anfang der kommenden Woche beraten.

Die UEFA hatte direkt nach der Partie wegen des Werfens von Gegenständen, des Abbrennens von Pyrotechnik und des Blockierens von Treppen durch Frankfurter Anhänger Ermittlungen eingeleitet. Zudem war das Schiedsrichtergespann von der Haupttribüne mit Gegenständen beworfen worden.

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