Wolfsburg  - Bangen um den Kapitän: Vor dem Zwischenrunden-Hinspiel der Europa League am Donnerstag (21.00 Uhr) gegen Malmö FF steht beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg hinter dem Einsatz von Josuha Guilavogui ein Fragezeichen. Der Franzose laboriert an Knieproblemen, konnte aber zumindest Teile des Abschlusstrainings mitmachen.

Dagegen scheint ein Mitwirken von Guilavoguis Landsmann Jerome Roussillon in der Partie gegen den schwedischen Rekordmeister ungeachtet eines Zusammenpralls mit Renato Steffen am Mittwoch nichts im Wege zu stehen. "Es ist eine Kopfverletzung, aber nichts wirklich Schlimmes", sagte VfL-Trainer Oliver Glasner.

Für den Österreicher war die Vorbereitung auf die Skandinavier nach eigenem Bekunden nicht problemfrei: "Wir haben den Gegner noch nicht im ernsthaften Wettkampfmodus gesehen. Und der Trainerwechsel in Malmö ist auch gleichbedeutend mit einem Systemwechsel."

Nach dem Verpassen des schwedischen Meisterschaft hatten die Gäste den Vertrag mit Trainer Uwe Rösler, mittlerweile Coach beim Bundesligisten Fortuna Düsseldorf, nicht verlängert. Röslers Nachfolger ist der ehemalige Stuttgarter Bundesligaprofi und langjährige dänische Nationalspieler Jon Dahl Tomasson.

Rösler: "Malmö wird sich nicht in die Hosen scheißen"

Wegen des harten Winters in Skandinavien hat in Schweden der Punktspielbetrieb noch nicht begonnen, für Ex-Coach Rösler ein schwerer Nachteil. "Aber der Kader ist sehr erfahren, man wird sich in Wolfsburg nicht in die Hosen scheißen", sagte der einstige DDR-Auswahlspieler.

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