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London - Mesut Özil gerät beim FC Arsenal immer mehr aufs Abstellgleis. "Wenn ich entschieden habe, dass er nicht im Kader steht, dann weil ich denke, dass andere Spieler es mehr verdient haben", sagte Teammanager Unai Emery über die Nicht-Berücksichtigung des Rio-Weltmeisters für das Europa-League-Spiel gegen Standard Lüttich (4:0).

Emery hatte seine Mannschaft nach dem 1:1 am Montag gegen Manchester United auf zehn (!) Positionen verändert und stark verjüngt - für Özil war aber wie zu Wochenbeginn kein Platz im Aufgebot. "Ich biete immer die Spieler auf, von denen ich denke, dass sie die besten für das jeweilige Spiel sind", sagte der Spanier Emery. Özil müsse "weiter arbeiten" und sich im Training empfehlen.

Nur in zwei von zehn Spielen dabei

Der 30-Jährige ist der am besten bezahlte Profi in der Klubgeschichte der Gunners, seine Beziehung zu Emery aber galt immer schon als schwierig. In dieser Saison bestritt er nur zwei von zehn Pflichtspielen, sechs Mal stand er gar nicht erst im Kader. Ein einziges Mal fehlte er erkrankt, ansonsten aus Leistungsgründen.

"Wir müssen den jungen Spielern die Chance geben - und sie nutzen sie ja auch", sagte Emery. Gegen Lüttich erzielte das 18 Jahre alte Talent Gabriel Martinelli zwei Tore (13., 16.). Die weiteren Treffer besorgten in Joe Willock (20/22.) und Dani Ceballos (23/57.) ebenfalls junge Spieler. Auch der frühere Hoffenheimer Reiss Nelson (19) stand neben dem Ex-Nationalspieler Shkodran Mustafi in der Anfangsformation und bereitete das 2:0 vor.

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