München - Kuriose Szene im EM-Finale zwischen England und Deutschland. Nach dem 2:1-Führungstreffer der "Lionesses" in der 111. Minute versuchte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg noch einmal alles, um die Pleite abzuwenden.

Für Felicitas Rauch wurde Lena Lattwein eingewechselt. Diese sollte in den Schlussminuten nicht nur offensive Akzente setzen, sondern auch einen Job als Postbotin erfüllen.

Frauen-EM 2022: Engländerinnen versuchen zu spicken

So überreichte ihr die Bundestrainerin einen kleinen Zettel, auf dem sich wohl taktische Anweisungen für den Rest des Spiels befanden. Diesen überreichte Lattwein in der Folge Abwehrspielerin Kathrin Hendrich. Und schon bei dieser Übergabe funkte die Britin Ella Toone dazwischen und versuchte alles, um das Schriftstück zu greifen.

Doch der Versuch misslang und die Gastgeberinnen wurden noch dreister. Als nächste Spielerin bekam Hendrichs Abwehr-Kollegin Sara Doorsoun den Zettel. Zwar drehte sich die Frankfurterin beim Lesen bereits weg, dies schien die nächste Britin – in diesem Fall Alessia Russo – aber alles andere als zu stören.

EM-Finale 2022: England schlägt Deutschland nach Verlängerung

Sie pirschte sich an die 30-Jährige heran und schielte über deren Schultern. Doch damit nicht genug. Sie ergriff sogar den Arm der Deutschen und zog diesen zu sich heran.

Ob Russo die Anweisungen der Bundestrainerin entziffern, geschweige denn verstehen konnte, ist nicht überliefert. In jedem Fall hatten die Britinnen am Ende Grund zur Freude: England siegte mit 2:1 nach Verlängerung und schnappte sich den EM-Titel.

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