Ross Barkley erzielte gegen Bulgarien zwei Treffer - Bildquelle: AFPSIDNIKOLAY DOYCHINOVRoss Barkley erzielte gegen Bulgarien zwei Treffer © AFPSIDNIKOLAY DOYCHINOV

Köln - Die englische Fußball-Nationalmannschaft muss weiter auf ihr Ticket für die paneuropäische EM-Endrunde 2020 (12. Juni bis 12. Juli) warten.

Die Three Lions setzten sich zwar mühelos mit 6:0 (4:0) in Bulgarien durch, sind aber wegen des 2:0 (2:0)-Erfolges des Kosovo gegen Montenegro in der Gruppe A noch nicht durch.

Marcus Rashford (7.) , Ross Barkley (20., 32.), Raheem Sterling (45.+3, 69.) und Harry Kane (85.) erzielten die Treffer für den Favoriten.

Wieder rassistische Beleidigungen

Überschattet wurde die Partie von einigen unverbesserlichen bulgarischen Anhängern auf den Rängen, die die dunkelhäutigen englischen Spieler rassistisch beleidigtem. Die Begegnung in Sofia stand daher mehrmals (28., 43.) kurz vor dem Abbruch. Der Stadionsprecher musste die eigenen Anhänger mehrmals zur Mäßigung auffordern musste.

Bulgarische Zuschauer waren zuvor in den Spielen gegen Tschechien und den Kosovo im Juni durch rassistische Entgleisungen auffällig geworden. Die Europäische Fußball-Union UEFA bestrafte dies, unter anderem waren gegen England Teile der Tribüne geschlossen.

Bereits vor einigen Tagen hatten die Engländer angekündigt, bei den ersten Anzeichen von Rassismus bei den EM-Spielen sofort das Feld zu verlassen und damit sogar einen Punkteabzug in Kauf zu nehmen.

England spielt am letzten Doppelspieltag der Qualifikation Mitte November zunächst gegen Montenegro und ist zum Abschluss im Kosovo zu Gast. Die Kosovaren sind zuvor noch in Tschechien gefordert, das mit zwölf Punkten ebenfalls noch im Rennen ist.

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