Regenbogen-Beleuchtung: Löw bedauert UEFA-Enscheidung - Bildquelle: AFPSIDCHRISTOF STACHERegenbogen-Beleuchtung: Löw bedauert UEFA-Enscheidung © AFPSIDCHRISTOF STACHE

Köln (SID) - Bundestrainer Joachim Löw hat sein Bedauern zum Ausdruck gebracht, dass die Europäische Fußball-Union (UEFA) die Regenbogen-Beleuchtung der Münchner Allianz-Arena zum letzten Gruppenspiel gegen Ungarn am Mittwochabend (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) untersagt hat. "Wir hätten uns so ein Zeichen gewünscht, aber die UEFA hat anders entschieden", sagte Löw am Dienstagabend dem ZDF.

Der nach der EM aus seinem Amt scheidende Löw relativierte diese Entwicklung aber auch. Ihm seien andere Dinge dringender. "Unsere Mannschaft steht für Vielfalt. Mir persönlich und uns ist noch viel wichtiger, dass man diese Werte auch lebt. Das macht unsere Mannschaft", sagte der 60-Jährige.

Am Dienstagvormittag hatte die UEFA erklärt, dass das Stadion während des Spiels gegen die Ungarn nicht in Regenbogenfarben erstrahlen darf. Genau das hatte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter zuvor im Namen des Stadtrats gefordert, um "ein Signal" für Vielfalt, Toleranz, Respekt und Solidarität zu senden.

Der Protest, der sich gegen die Politik der rechtsnationalen Regierung Ungarns unter Ministerpräsident Viktor Orban und deren Gesetz gegen "Werbung" für Homosexualität richtet, erreicht ungeahnte Ausmaße. Landesweit macht sich Kritik breit.

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