Martina Voss-Tecklenburg: "Darf nicht passieren." - Bildquelle: AFP/SID/FRANCK FIFEMartina Voss-Tecklenburg: "Darf nicht passieren." © AFP/SID/FRANCK FIFE

London (SID) - Fußball-Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg und Joti Chatzialexiou, Sportlicher Leiter Nationalteams im DFB, haben nach der EM-Final-Niederlage gegen England Kritik an den Videoassistenten geübt. Beim 1:2 (1:1, 0:0) nach Verlängerung hatte es nach VAR-Überprüfung einer Szene in der 26. Minute keinen Elfmeter gegeben. "Auf so einem Niveau darf das nicht passieren", monierte Voss-Tecklenburg und sprach von einem "klaren Handspiel" durch Leah Williamson im Strafraum.

Im Fußball gebe es immer "Entscheidungen, die auch mal nicht richtig sind", betonte  die 54-Jährige auf die Nachfrage, ob sie sich betrogen fühle - sie wolle vielmehr die Frage geklärt haben: "Warum passiert so etwas? Warum schaut die Schiedsrichterin sich das nicht an? Das ist der Auftrag."

Chatzialexiou bezeichnete die Entscheidung als "unverständlich, das macht es noch bitterer". Bei den Schiedsrichtern und vor allem die Videoassistenten gebe es generell "Optimierungsbedarf. Das war jetzt das dritte oder vierte Mal in dem Turnier, unabhängig von deutscher Beteiligung, dass nicht so eingegriffen wurde, wie wir es kennen. Das ist sehr enttäuschend. Wenn einem das so weggenommen wird, dann tut es weh".

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