Patrice Motsepe, Präsident der CAF, äußerte sich zum Vorfall - Bildquelle: ImagoPatrice Motsepe, Präsident der CAF, äußerte sich zum Vorfall © Imago

Douala - Ein "rücksichtslos" geöffnetes Stadiontor hat wohl zu der tödlichen Massenpanik beim Afrika-Cup in Kamerun geführt. Das gab Kameruns Sportminister Narcisse Mouelle Kombi am Freitag auf einer Pressekonferenz bekannt. Zuvor war erklärt worden, dass ein geschlossenes Stadiontor zu der Tragödie führte, bei der acht Menschen ums Leben kamen.

Das Stadiontor wurde offenbar von den Sicherheitskräften "angesichts des Ansturms von Zuschauern vorübergehend geschlossen, obwohl andere Eingangstore in Betrieb waren", sagte Kombi: "Überwältigt von dem Ansturm der Menschen haben die Sicherheitskräfte die rücksichtslose Entscheidung getroffen, das Südtor zu öffnen, was zu einem Gedränge führte."

Neben den Todesopfern gab es 38 Verletzte - sieben davon traf es nach Angaben des Gesundheitsministeriums schwer. Die Massenpanik vor der Partie zwischen Gastgeber Kamerun und den Komoren am Montagabend ereignete sich an den Stadiontoren, an denen die letzten Ticketkontrollen stattfinden sollten.

Patrice Motsepe, Präsident der Confederation of African Football, äußerte sich ebenfalls zu dem tragischen Vorfall: "Wenn Menschen sterben, muss man sauer sein, Fragen stellen und garantieren, dass so etwas nicht mehr passiert. Wir müssen gemeinsam Verantwortung übernehmen."

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