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München - Lionel Messi gewinnt den Ballon d'Or 2015 - das behauptet zumindest der niederländische Journalist Michael Abbink. Der Redakteur der niederländischen Sportzeitschrift "NU Sport" postet via Twitter einen Screenshot, der die Gewinner der Weltfußballer-Wahl zeigen soll.

So setze sich auch die Deutsche Celia Sasic bei den Frauen durch. Der Screenshot zeigt angeblich ein Informationsblatt der FIFA, welches ausgewählte Personen vor der in Zürich stattfindenden Gala am 11. Januar erhalten hätten. 

Es wäre der fünfte Ballon d'Or für Messi

Wenn Lionel Messi am 11. Januar 2016 wirklich die Wahl gewinnen sollte, wäre das die fünfte Weltfußballer-Auszeichnung für "La Pulga". Er würde sich damit gegen Cristiano Ronaldo und Neymar durchsetzen, die ebenfalls zu den letzten drei Kandidaten zählen.

Sollte Celia Sasic bei den Frauen gewinnen, wäre das durchaus eine Überraschung. Immerhin ist neben ihr auch Carli Lloyd nominiert, die mit der US-Nationalmannschaft Weltmeisterin wurde und im Finale einen Hattrick erzielte. Sasic gab nach der WM im Juli 2015 ihren Rücktritt bekannt.

Wurde das Ergebnis bereits im November verraten?

Eine Internet-Panne Ende November 2015 heizte schon einmal die Gerüchte an, dass der Ballon d'Or bereits vergeben ist.

Ausgerechnet bei einem Internet-Auftritt der "European Sports Media" (ESM), die ursprünglich diese Wahl ins Leben gerufen haben, hatte sich ein vielleicht folgenschwerer Fehler eingeschlichen. Der Zusammenschluss verschiedener internationaler Medien veröffentlichte kurzzeitig den vermeintlichen Weltfußballer 2015 - inklusive Foto!

Messi neuer Weltfußballer?

Demnach würde ebenfalls Lionel Messi den Ballon d'Or gewinnen, und als Weltfußballerin wurde auch die Deutsche Celia Sasic aufgelistet. Natürlich soll das alles ein unglückliches Missverständnis gewesen sein, erklärte ESM-Präsident Rainer Holzschuh damals der "Bild": "Es ist bei uns ein Fehler passiert. Dafür entschuldigen wir uns. Mit dem Ballon d'Or haben wir nichts mehr zu tun."

Inzwischen sei die Weltfußballer-Wahl komplett in Händen der FIFA. Mit dem neuen Tweet scheint die Wahl nur noch reine Formsache zu sein

Mike Stiefelhagen

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