Viele Australierinnen spielen in der heimischen Liga - Bildquelle: AFPSIDJASON CONNOLLYViele Australierinnen spielen in der heimischen Liga © AFPSIDJASON CONNOLLY

Sydney - Die Profifußballerinnen in Australien haben im Kampf um Gleichberechtigung einen Erfolg erzielt und bekommen künftig das gleiche Grundgehalt wie die Männer. Das steht im neuen Tarifvertrag, dessen Inhalt kurz vor dem Beginn der Frauen-WM in Frankreich veröffentlicht wurde.

Die Spielerinnen der W-League kriegen ab sofort 33 Prozent mehr als bisher, das Grundeinkommen liegt nun umgerechnet bei rund 10.100 Euro. Der australische Fußballverband FFA begrüßte den Beschluss, der das Prinzip "gleiches Grundgehalt für gleiche Arbeit" umsetze.

Rebellion gegen die FIFA

Bis vor zwei Jahren spielten in der W-League noch viele Amateurinnen und erhielten nur Aufwandsentschädigungen. Seit 2017 haben sich die Bedingungen verbessert. John Didulica, Geschäftsführer der australischen Profifußballer-Vereinigung PFA, bezeichnete den Tarifvertrag als "Meilenstein".

Zuletzt hatten Australiens Fußballerinnen gegen die FIFA rebelliert und nach einer drastischen Erhöhung der Preisgelder verlangt. Der Weltverband hat das Preisgeld für die 24 Teilnehmer der diesjährigen Frauen-WM zwar auf 30 Millionen Dollar verdoppelt. Bei der Männer-WM in Russland 2018 wurden unter den 32 Teilnehmern allerdings mehr als 400 Millionen Dollar ausgeschüttet.

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