Brasilien ist weiterhin stark von der Pandemie betroffen - Bildquelle: AFPSIDMAURO PIMENTELBrasilien ist weiterhin stark von der Pandemie betroffen © AFPSIDMAURO PIMENTEL

Köln - Während Europas Topligen die Tore zu den Stadien noch verschlossen halten, hat es Rio de Janeiro nicht eilig genug, auch im Fußball zur Normalität zurückzukehren. Und so sollen schon am 10. Juli Fans wieder ins Stadion dürfen. 

Laut Dekret von Bürgermeister Marcelo Crivella wird aber nur ein Drittel der Kapazität freigegeben, womit theoretisch jedem Zuschauer 2x2 Meter Platz zustehen. Der Kartenverkauf findet ausschließlich online statt.

Zweiter Restart in Rio durchgezogen

Rio hatte schon als erstes Bundesland Brasiliens am 18. Juni den Spielbetrieb wieder aufgenommen, nach nur zwei Partien aber nur einen Tag später wieder eine Zwangspause eingelegt. Doch am Sonntag rollte der Ball wieder. 

Und das, obwohl die Stadt am Zuckerhut am Samstag 102 neue COVID-19-Tote verzeichnete, das ganze Bundesland mit 202 neuen Opfern gar zu Wochenbeginn die 10.000-Grenze überschreiten wird, Brasilien weltweit in absoluten Zahlen gar die Nummer zwei hinter den USA ist.

Alarmierende Zahlen an Neuinfizierten

Trotz weiter alarmierender Zahlen an Neuinfizierten durften in der Metropole am Samstag zu Beginn der sogenannten Phase 3 dennoch viele Geschäfte wieder öffnen. Für den 12. Juli ist das Taca-Rio-Finale, das Rückrunden-Ende der Campeonato Carioca vorgesehen. 

Danach folgen noch die Endspiel der beiden Halbzeit-Meister. Und ab 1. August in Rio-Stadt die Freigabe von zwei Drittel der Stadion-Kapazität.

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