Um die Zukunft von Neymar gibt es derzeit viele Gerüchte - Bildquelle: 2022 Getty ImagesUm die Zukunft von Neymar gibt es derzeit viele Gerüchte © 2022 Getty Images

München/Paris - Paris Saint-Germain steckt in der Zwickmühle. Der Grund: Neymar und seine Zukunft.

Laut "L'Equipe" hat der brasilianische Stürmer eine Klausel in seinem Vertrag gezogen, die ihm ein weiteres Jahr - also bis 2027 etwa 700.000 Euro in der Woche garantiert.

Dann ist Neymar nicht nur 35 Jahre alt, sondern auch um rund 182 Millionen Euro reicher als jetzt.

Ob der Superstar in fünf Jahren aber tatsächlich noch in der französischen Hauptstadt Fußball spielt, ist mehr als unwahrscheinlich.

Denn über den exzentrischen Offensivakteur kursieren im Moment auch viele Meldungen, in denen es um seinen baldigen Abschied geht.

PSG will Neymar angeblich loswerden

Oder um es noch eindeutiger zu formulieren: Er sei von Vereinsseite aufgefordert worden, Paris zu verlassen. Das jedenfalls schreibt die spanische Zeitung "El Pais" und nennt in diesem Zusammenhang auch gleich den Akteur, der hinter dieser Forderung steckt: Neymars Sturmkollege Kylian Mbappe.

Der Weltmeister von 2018 hatte selbst erst vor wenigen Wochen unter lautem Getöse seinen Vertrag bei PSG bis 2025 verlängert und streicht dafür nach Medienberichten inklusive einer Unterschriftsprämie satte 600 Millionen Euro ein.

Mbappe habe sich laut "El Pais" bei den Klub-Bossen über Neymars "systematische Disziplinlosigkeit im Training und nach den Spielen" beschwert.

Dass der Brasilianer nun seine Mega-Klausel zog, bewerten viele Beobachter als Retourkutsche. PSG-Präsident sei darüber sehr frustriert, berichtet die "Marca".

Unterstützt PSG Neymars neuen Verein?

Dennoch sei PSG bereit, Neymar ziehen zu lassen. Notfalls werde man ihn auch verleihen und sogar eventuelle Gehaltseinbußen bei seinem neuen Verein ausgleichen, heißt es in spanischen Medienberichten.

Eine von Neymar offenbar favorisierte Rückkehr zum FC Barcelona habe er aber schnell verwerfen müssen. Die Katalanen könnten ihn sich auch mit finanzieller Unterstützung aus Paris nicht leisten.

Daher führt die Spur eher in Richtung Premier League. In England ist mittlerweile nicht nur Newcastle United als Abnehmer im Gespräch, sondern auch der FC Chelsea.

Wie "ESPN" berichtet, soll der 30-Jährige selbst die Initiative ergriffen und die Blues kontaktiert haben. In London würde er auf seinen Ex-Coach Thomas Tuchel treffen. Den beiden wird seit der gemeinsamen Zeit in Paris ein sehr gutes Verhältnis nachgesagt.

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