Das Duell lautete Kai Havertz gegen Pedro Gallese. In der 68. Minute des Länderspiels zwischen Deutschland und Peru (2:0) trat der Profi des FC Chelsea zum Elfmeter gegen den Kapitän und Keeper der Südamerikaner an.

Der Linksfuß setzte die Kugel im ersten Versuch an den rechten Pfosten. Doch der Ball prallte direkt zu Havertz zurück, der im zweiten Versuch eiskalt versenkte.

Der DFB-Profi jubelte allerdings gar nicht erst, denn er wusste, was folgen musste: Schiedsrichterin Maria Sole Caputi, die erst auf einen Hinweis des VAR hin ein Foul an Nico Schlotterbeck als strafstoßwürdig eingeordnet hatte, entschied nun auf indirekten Freistoß für Peru. Warum?

Havertz-Tor zählt wegen Regel 14 nicht

Die Lösung offenbart ein Blick in Regel 14 der offiziellen Fußballregeln des International Football Association Board (IFAB). Diese trägt den Namen "Strafstoß". Unter Punkt 14.1 "Ausführung" heißt es unter anderem: "Der Schütze darf den Ball erst wieder spielen, nachdem dieser von einem anderen Spieler berührt wurde."

Punkt 14.2 "Vergehen/Sanktionen" klärt dann über die Folgen eines Falles auf, wie er bei Havertz' Strafstoß zu bestaunen war. So "wird ein indirekter Freistoß (oder ein direkter Freistoß bei einem Handspielvergehen) verhängt".

Erlaubt wäre es dagegen gewesen, wenn ein Mitspieler nach dem Pfostentreffer Havertz bedient hätte. Oder wenn Gallese den Ball leicht berührt hätte – egal, ob vor oder nach dem Pfostentreffer. So aber blieb es beim 2:0 für die DFB-Auswahl durch den Doppelpack von Niclas Füllkrug.

Wann findet das Finale bei der WM 2022 in Katar statt?

Das Finale bei der WM 2022 wird am 18.12.2022 in Katar ausgetragen. Um 16 Uhr ist im Lusail Iconic Stadium Anpfiff. 


Wie ist Deutschland bei der WM 2022 ausgeschieden?

Deutschland hat den Einzug ins Achtelfinale verpasst. Die deutsche Nationalmannschaft holte in der Gruppe E nur vier Punkte und beendete die Gruppe als Tabellenvierter. Japan und Spanien ziehen in die nächste Runde ein.


Wer überträgt die WM 2022 in Katar live?

Übertragen wird die WM 2022 von ARD, ZDF und von MagentaTV. Dabei sind aber nicht alle Spiele der WM im frei empfangbar zu sehen sein: 48 der 64 WM-Spiele werden im Free-TV zu sehen sein, der Rest nur über ein Abonnement von MagentaTV. 


WM 2022: Wie sah der deutsche Kader bei der WM aus?

26 Spieler konnte Bundestrainer Hansi Flick für die WM 2022 in Katar nominieren:

Tor: Manuel Neuer (FC Bayern München), Marc-André ter Stegen (FC Barcelona), Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt)

Abwehr: Antonio Rüdiger (Real Madrid), Niklas Süle (Borussia Dortmund), Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund), Thilo Kehrer (West Ham United), David Raum (RB Leipzig), Christian Günter (SC Freiburg), Lukas Klostermann (RB Leipzig), Armel Bella Kotchap (FC Southampton), Matthias Ginter (SC Freiburg)

Mittelfeld und Angriff: Leon Goretzka (FC Bayern München) Joshua Kimmich (FC Bayern München), Ilkay Gündogan (Manchester City), Jonas Hofmann (Borussia Mönchengladbach), Serge Gnabry (FC Bayern München), Jamal Musiala (FC Bayern München), Thomas Müller (FC Bayern München), Leroy Sané (FC Bayern München), Kai Havertz (FC Chelsea), Karim Adeyemi (Borussia Dortmund), Youssoufa Moukoko (Borussia Dortmund), Julian Brandt (Borussia Dortmund), Niclas Füllkrug (Werder Bremen), Mario Götze (Eintracht Frankfurt)


WM 2022 in Katar