Joachim Löw zieht Ende August personelle Konsequenzen - Bildquelle: gettyJoachim Löw zieht Ende August personelle Konsequenzen © getty

Frankfurt - Der 29. August könnte für einige Veränderungen bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft sorgen. Zu diesem Termin will Bundestrainer Joachim Löw seine personellen Konsequenzen aus dem erstmaligen Vorrunden-Aus des DFB-Teams bei einer Weltmeisterschaft öffentlich bekannt geben. Das bestätigte DFB-Präsident Reinhard Grindel.

 

Der Termin wurde so ausgewählt, da gleichzeitig der Kader für die Länderspiele gegen Weltmeister Frankreich am 6. September und Peru am 9. September bekannt gegeben wird - und dieser eben wohl nicht mehr mit dem WM-Aufgebot übereinstimmen soll: "Er [Löw, Anm. d. Red.] wird seine Überlegungen zur Analyse, Konsequenzen und zum Kader für die beiden Länderspiele im September mit der Präsentation dieses Kaders am 29. August vorlegen", kündigte Grindel gegenüber "Sky" an.

Bis dahin wolle sich der Bundestrainer Zeit nehmen, um auch mit den Spielern zu reden. "Er hat uns gebeten, ihm dafür Zeit zu geben und das wollen wir tun, denn seine Überlegungen sind vor allem unter menschlichen Gesichtspunkten richtig", meinte Grindel.

Müller-Wohlfahrt hört auf

Die erste Konsequenz gab es bereits am Freitag. Teamarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt wird nicht mehr für das DFB-Team tätig sein. Nach 23 Jahren hört der weltweit geschätzte Mediziner beim DFB auf. Der 75-Jährige sagte zur Deutschen Presseagentur: "Ich habe mich entschlossen, als Arzt der deutschen Nationalmannschaft zurückzutreten. Darüber habe ich Oliver Bierhoff und Jogi Löw heute informiert."

Abstand gewinnen

Der Bundestrainer und Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff hatten am Mittwoch und Donnerstag in Frankfurt gemeinsam begonnen, die WM-Blamage zu analysieren. Am Freitag wurden dann erste Ergebnisse dem Präsidium vorgelegt. Der Bundestrainer habe auch noch kurz nach dem Aus in Russland zu vielen Spielern Kontakt gehabt. "Ich habe ihnen gesagt, dass es erstmal wichtig ist, Abstand zu gewinnen und sich in Ruhe Gedanken zu machen", sagte Löw gegenüber der DPA.

Auch auf die Kritik von Weltmeister-Kapitän Philipp Lahm reagierte der 58-Jährige. Die Art und Weise habe ihm nicht gefallen und er hätte schon immer auf Vertrauen und Kommunikation gesetzt. Lahm hatte Löw geraten, seinen Führungsstil straffer zu gestalten.

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