Mats Hummels zeigt Verständnis für seine Ausbootung - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDMats Hummels zeigt Verständnis für seine Ausbootung © PIXATHLONPIXATHLONSID

München - Mit drei Wochen Abstand zeigt Mats Hummels mehr Verständnis für die Art und Weise seiner Ausbootung aus der Nationalmannschaft. "Es war für den Bundestrainer wahrscheinlich schwierig, einen Weg und eine Art zu finden, wo wir nach dem Gespräch rausgehen und alle sagen: 'Das war alles richtig super und toll, wie es abgelaufen ist. Den perfekten Weg konnte Jogi Löw nicht finden, das war unmöglich", sagte der Abwehrspieler von Bayern München der Sport Bild.

Hummels (30) gab jedoch zu, dass er sich im ersten Moment "gewissermaßen vor den Kopf gestoßen" gefühlt habe - so wie auch die beiden anderen geschassten 2014-Weltmeister Thomas Müller und Jerome Boateng. "Thomas, Jerome und ich hatten das Gefühl, dass es etwas mehr Wertschätzung hätte sein können", sagte Hummels, der aber nicht im Groll zurückblickt: "Meine acht Jahre beim DFB waren sehr schön."

Eine unwahrscheinliche Rückkehr ins DFB-Team schloss Hummels nicht aus. "Der Nationalspieler Mats Hummels ist in meinem Kopf erst einmal zur Seite geschoben, aber er ist nicht ganz hinten in die Ecke in den Schrank gepackt, wo man ihn nie mehr findet", sagte der Innenverteidiger, der sich noch immer über seine vergebene Kopfballchance im letzten WM-Gruppenspiel gegen Südkorea ärgert: "Mache ich das Tor, kommen wir gegen Südkorea weiter, dann wären viele Dinge sicherlich anders gelaufen."

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