Wegen einer Protestaktion wurde das erste Freundschaftsspiel gegen die chine... - Bildquelle: imago/Sven SimonWegen einer Protestaktion wurde das erste Freundschaftsspiel gegen die chinesische U20-Auswahl unterbrochen. Nun gibt es weitere Konsequenzen. © imago/Sven Simon

München - Nach nur einem Spiel scheint das Projekt gescheitert zu sein: Die Freundschaftsspiele zwischen der chinesischen U20-Nationalmannschaft und Teams der Regionalliga Südwest werden bis zur Winterpause ausgesetzt. Das geht aus einer Mitteilung des DFB und des Chinesisschen Fußball-Verbands (CFA) hervor. 

"Zum Bedauern aller beteiligten Parteien hat das Projekt nicht die erwartete breite Zustimmung erhalten. Tatsächlich wurde das Projekt von einigen wenigen Zuschauern genutzt, um Botschaften zu setzen, die von den der chinesischen Mannschaft, den Offiziellen, dem Betreuerstab des Chinesischen Fußball-Verbandes und auch den chinesischen Zuschauern als verletzend empfunden wurden", hieß es darin. 

"Substanzielle Hinweise auf weitere Eskalationen"

Beiden Verbänden lägen "substanzielle Hinweise auf weitere Eskalationen" vor. Daher sei "diese Entwicklung nicht im Einklang mit den ursprünglich angedachten Zielen und Absichten der Freundschaftsspielserie". 

Somit werden die für 2017 geplanten Freundschaftsspiele gegen FSV Frankfurt, TSG Hoffenheim II und Wormatia Worms auf 2018 verschoben. Genaue Termine gibt es dafür noch nicht. Aber: "Beide Verbände werden im Dialog klären, wie man das Projekt in naher Zukunft fortsetzen kann. Es ist der feste Wille beider Verbände, die gegenseitige Verbindung weiter zu stärken."

Von Beginn an war diese Testspielserie umstritten. Beim ersten Spiel gegen Schott Mainz wurden von Zuschauern Tibet-Fahnen gehisst, die zu einer Unterbrechung der Partie führten. 

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