Christian Seifert nennt die Impfquote der DFL - Bildquelle: ImagoChristian Seifert nennt die Impfquote der DFL © Imago

München - 86 der mehr als 1000 Fußballprofis aus der Bundesliga und der 2. Bundesliga sind noch nicht geimpft.

Diese Zahl nannte DFL-Boss Christian Seifert im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung. Angesichts der hohen Quote geimpfter Fußballer hält Seifert die zuletzt öffentlich geführte Diskussion über eine Impfpflicht für populistisch.

"Kein Verständnis" für Ungeimpfte

Mit Blick auf die "teilweise mehr als 70.000 täglichen Neuinfektionen frage ich mich jetzt schon, ob es im Land nicht drängendere Probleme gibt als 86 ungeimpfte Fußballer", sagte er.

Seifert, Chef der Deutschen Fußball Liga, warb dennoch eindringlich für Impfungen. Der 52-Jährige sagte, er habe "überhaupt kein Verständnis dafür, wenn sich jemand nicht impfen lässt". Auch für Profifußballer gelte, "was aus meiner Sicht für alle Bürger gilt: Lasst euch gefälligst impfen!"

Auch die Fußballvereine sind von den steigenden Infektionszahlen betroffen. So muss etwa Rekordmeister Bayern München derzeit unter anderem auf den nicht geimpften Nationalspieler Joshua Kimmich verzichten, der positiv auf das Coronavirus getestet worden war.

Auch RB Leipzig hat einige Ausfälle, in der 2. Liga war Anfang November die Partie zwischen dem SC Sandhausen beim FC St. Pauli abgesagt worden, nachdem die Gäste einen Corona-Ausbruch vermeldet hatten.

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