Rauball betonte die Einheit der Ligen, Klubs und des DFB - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDRauball betonte die Einheit der Ligen, Klubs und des DFB © PIXATHLONPIXATHLONSID

Berlin - Der scheidende Präsident Reinhard Rauball und Geschäftsführer Christian Seifert haben bei der Generalversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) am Mittwoch in Berlin die Geschlossenheit des deutschen Fußballs eingefordert. Rauball betonte bei seiner Abschiedsrede vor den Vertretern der Profiklubs, dass bei allen Unterschieden zwischen "Ligen, Klubs und DFB" die Einheit "nie zur Diskussion" stehe. Seifert forderte die Delegierten auf, keine Grabenkämpfe zwischen Bundesliga und 2. Liga zu führen.

Nach dem Abschied des langjährigen Ligachefs Rauball wird es keinen DFL-Präsidenten mehr geben. Seifert steigt zum Sprecher des Präsidiums auf. Dieses Amt wurde neu geschaffen. Dem neunköpfigen Präsidium werden wahrscheinlich Seifert, DFL-Direktor Ansgar Schwenken, Peter Peters (Schalke 04), Oliver Leki (SC Freiburg), Steffen Schneekloth (Holstein Kiel), Jan-Christian Dreesen (Bayern München), Alexander Wehrle (1. FC Köln), Rüdiger Fritsch (Darmstadt 98) und Oke Göttlich (FC St. Pauli) angehören.

Designierter DFB-Präsident Keller präsentiert sich den Landesverbänden

Derweil hat Fritz Keller seine erste Etappe auf dem Weg zum 13. Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) absolviert. Der 62 Jahre alte Klubchef des Bundesligisten SC Freiburg präsentierte sich den Landesverbänden. Vor Kellers Vorstellung bei den Profis gilt deren Zustimmung als sicher. Nach der DFL-Versammlung ist eine Pressekonferenz geplant. Dort soll Keller als Konsens-Kandidat von Amateuren und Profis präsentiert werden.

Keller, der am vergangenen Donnerstag überraschend durch die DFB-Findungskommission nominiert wurde, soll beim Bundestag am 27. September in Frankfurt/Main zum Nachfolger des im April zurückgetretenen Reinhard Grindel gewählt werden.

DFB-Boss hat künftig weniger Macht

Der DFB wird neben einem neuen Präsidenten auch eine neue Struktur erhalten. Aufgrund der Reformen hat der künftige Chef des größten Einzelsportverbands der Welt (7,1 Millionen Mitglieder) weniger Macht als seine Vorgänger.

Ob Keller einen Platz in den internationalen Führungsgremien beim Weltverband FIFA und der Europäischen Fußball-Union (UEFA) anstrebt, ist fraglich. DFB-Vizepräsident Rainer Koch gilt als Anwärter auf die Posten.

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