Steffi Jones kritisiert die Spitze des DFB - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDSteffi Jones kritisiert die Spitze des DFB © PIXATHLONPIXATHLONSID

Köln - Die ehemalige Bundestrainerin Steffi Jones hat kurz vor der Frauen-WM in Frankreich die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) harsch kritisiert. "Was mich super nervt, ist dieses Klüngel-Klüngel beim DFB. Jeder sucht da immer erst seinen eigenen Vorteil", sagte die 46-Jährige im Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Jones bemängelte, dass es in den 21 Landesverbänden keine Präsidentin gebe: "Auch beim DFB müssen Frauen an die Spitze. Männerdomänen sind Vergangenheit." Der Verband brauche mal "ordentlich Durchzug".

Über ihre Zeit als Bundestrainerin sagte sie: "Es war die schwerste Zeit meiner Karriere, weil sie von Anfang an von Neid und Missgunst geprägt war." Sie sei "teilweise von den Medien schlimm attackiert" worden und habe sich vom DFB allein gelassen gefühlt. "Für mich fühlte es sich so an, als ob alle froh waren, dass ich versage." Ihre Freistellung im März 2018 nach 19 Monaten im Amt sei deshalb auch eine Befreiung gewesen.

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