Die Klubs mussten mehr für Fan-Fehlverhalten zahlen - Bildquelle: FIROFIROSIDDie Klubs mussten mehr für Fan-Fehlverhalten zahlen © FIROFIROSID

Frankfurt/Main - Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat in der vergangenen Saison Strafen in Höhe von insgesamt 3,27 Millionen Euro wegen des Fehlverhaltens der Fans ausgesprochen. Diese Summe errechnete der kicker beim Auswerten der Sanktionen für die Klubs der Bundesliga, der 2. Bundesliga und der 3. Liga. In der Spielzeit 2017/18 waren es "nur" 2,07 Millionen gewesen. Das Geld wird für gemeinnützige Zwecke verwendet.

"Wir können, was das Fanverhalten angeht, keine wesentlichen Veränderungen in positiver oder negativer Richtung feststellen", sagte der Sportgerichts-Vorsitzende Hans E. Lorenz: "Der Qualität der Kommunikation zwischen Vereinen und ihren Fans und den Selbstreinigungskräften in der Fanszene kommt eine größere Bedeutung zu als den Urteilen der Sportgerichte. Die Sportgerichte leisten nur einen Beitrag, um die Vereine zu einer intensiven Kommunikation mit den Fans anzuhalten."

Die Bundesligisten (1,63 Millionen Euro) mussten am meisten bezahlen. Die Zweitligisten (1,12 Millionen) und die Drittligisten (487.475 Euro) kamen zusammen auf ungefähr die gleiche Summe. Ohne Strafe blieben lediglich der Zweitligist SV Sandhausen und der Drittligist Sportfreunde Lotte.

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