Die Entscheidung wird nicht mehr in diesem Jahr fallen - Bildquelle: FIROFIROSIDDie Entscheidung wird nicht mehr in diesem Jahr fallen © FIROFIROSID

Frankfurt/Main (SID) - Der deutsche Profifußball denkt bei seiner internationalen Vermarktung angeblich über ein neues Geschäftsmodell nach. Laut der FAZ befasst sich das Präsidium der Deutschen Fußball Liga (DFL) am Donnerstag mit dem Einstieg von Investoren bei der DFL-Tochtergesellschaft Bundesliga International, welche die Rechte im Ausland vermarktet.

Konkret soll es dabei um den Erwerb eines Minderheitenanteils von 10 bis 20 Prozent gehen. Die Entscheidung darüber würde am Ende bei den 36 Profiklubs liegen und nicht mehr in diesem Jahr fallen. Die DFL lehnte auf FAZ-Anfrage eine Stellungnahme dazu ab.

Für die laufende Saison wird hinsichtlich der internationalen Medienrechte mit Einnahmen in Höhe von 200 Millionen Euro geplant, in der vergangenen Spielzeit waren es wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie 250 statt der anvisierten 270 Millionen Euro. Die DFL hofft, dass die Erlöse in der kommenden Saison wieder steigen.

Beim Vergleich der europäischen Topligen rangiert die englische Premier League bei den internationalen Einnahmen mit 1,63 Milliarden Euro unangefochten auf Platz eins. Es folgen Spanien (897 Millionen), Italien (371 Millionen), Deutschland und Frankreich (80 Millionen).

Die deutschsprachigen Rechte bringen den 36 Klubs der Bundesliga und der 2. Liga ab der kommenden Saison 1,1 Milliarden Euro pro Spielzeit. Noch ist offen, wie die Medienerlöse verteilt werden sollen. Bis zum Ende des Jahres will das Präsidium der Deutschen Fußball Liga (DFL) über den Verteilerschlüssel entscheiden.

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