Trat als DFB-Präsident zurück: Reinhard Grindel - Bildquelle: FIROFIROSIDTrat als DFB-Präsident zurück: Reinhard Grindel © FIROFIROSID

Köln - Die Antikorruptionsorganisation Transparency International sieht den Rücktritt von DFB-Präsident Reinhard Grindel als Chance für den Deutschen Fußball-Bund (DFB), "mehr Sensibilität für Compliance in konkreten Situationen zu schaffen". Das teilte die Organisation am Dienstag mit. Bezüglich der gegen Grindel "im Raum stehenden Vorwürfe zu mangelnder Transparenz und möglichen Verstößen gegen Compliance-Regeln" fordert Transparency International eine Klärung der nationalen und internationalen Gremien.

Den vorläufigen Verbleib Grindels in seinen Ämtern beim Weltverband FIFA und bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) sieht die Organisation dagegen kritisch. Der DFB dürfe sich den Nachfolger Grindels "nicht von UEFA und FIFA, wo Grindel für seine Mitwirkung in Entscheidungsgremien hoch vergütet wird, finanzieren lassen", sagte Sylvia Schenk, Leiterin der Arbeitsgruppe Sport von Transparency Deutschland.

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