Grindel ist nicht aller Sorgen ledig. - Bildquelle: AFPSIDCHRISTOF STACHEGrindel ist nicht aller Sorgen ledig. © AFPSIDCHRISTOF STACHE

Frankfurt/Main - Trotz seines Rücktritts vom Amt des DFB-Präsidenten ist Reinhard Grindel längst nicht aller Sorgen ledig. Die Aufarbeitung seiner Verfehlungen könnte den 57-Jährigen teuer zu stehen kommen und ihn seine Ämter bei den internationalen Verbänden kosten.

So berichtet die FAZ, dass sich die DFB-Ethikkommission mit dem "Fall Grindel" beschäftigen wird und er womöglich die 78.000 Euro, die er als Aufsichtsratsvorsitzender der DFB-Medien GmbH erhalten hat, zurückzahlen muss. Zudem wolle der DFB nicht, dass Grindel seine Posten beim Weltverband FIFA und der Europäischen Fußball-Union (UEFA) behält.

In diesem Zusammenhang vermeldet die SZ, dass die UEFA ihrem Vizepräsidenten Grindel den Rücktritt nahelegen wolle. Für seine internationalen Ämter erhält Grindel zusammen rund eine halbe Million Euro im Jahr.

Derweil hat sich Anti-Korruptions-Kämpferin Sylvia Schenk (66) für eine Grindel-Nachfolge in Stellung gebracht. "Ich will nicht kandidieren, aber zutrauen würde ich es mir, wenn die Leute es wollen und reif für eine Frau sind", sagte die Leiterin Arbeitsgruppe Sport bei Transparency International Deutschland der Bild-Zeitung.

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