Frenkie de Jong steht noch bis 2026 beim FC Barcelona unter Vertrag - Bildquelle: ImagoFrenkie de Jong steht noch bis 2026 beim FC Barcelona unter Vertrag © Imago

München - Negativ-Schlagzeilen beim FC Barcelona. Frenkie de Jong weigert sich laut "Mundo Deportivo" einen erneuten Gehaltsverzicht zu akzeptieren. Auch ein Abgang aus Barcelona hat der Niederländer demnach ausgeschlossen. Die Wahrscheinlichkeit, dass de Jong einen neuen Vertrag mit Barca aushandelt, liege bei "0,0 Prozent", zitiert das Blatt eine Quelle aus dessen Umfeld. 

Barcelona muss aber unbedingt seine Gehaltsausgaben kürzen, um Neuzugänge wie Robert Lewandowski für den Ligabetrieb registrieren zu dürfen.

De Jong sei "enttäuscht und schockiert" darüber, wie der Verein mit ihm umgeht. Aus seiner Sicht fahre Barca über die Medien eine öffentliche Schmierkampagne, um sein öffentliches Image zu beschädigen und ihn zu einem neuen Vertrag mit geringerem Gehalt zu zwingen.

FC Barcelona: De Jongs Anwälte kontaktieren FIFPro

Nach Informationen der "Mundo Deportivo" haben de Jongs Berater bereits die Spielergewerkschaft FIFPro und die spanische La Liga kontaktiert und sich über das Gebaren des Vereins zu beschweren. Anwälte des Niederländers untersuchen aktuell genau dessen Arbeitspapier mit den Katalanen.  Laut "The Athletic" für ungültig erklären.

Demnach haben "kriminelle Handlungen" der vorherigen Vorstandschaft um Ex-Präsident Josep Bartomeu zur Unterzeichnung des Arbeitspapiers geführt. 

Noch am Montag hatte Präsident Joan Laporta gegenüber der "Mundo Deportivo" erklärt: "Wir wollen, dass er bleibt, und er will auch bleiben." Um die Wahrheit scheint es sich bei dieser Aussage aber wohl nicht gehandelt zu haben.

So legt der Bericht von "The Athletic" nahe, dass Barca bereits seit Wochen versucht, de Jong zu einer Auflösung seines aktuellen Vertrags zu bewegen und zu seinem vorherigen Arbeitspapier zurückzukehren.

Demnach soll der Spieler via E-Mail davon in Kenntnis gesetzt worden sein, dass die Bedingungen seiner Vertragsverlängerung im Oktober 2020 nicht rechtens waren und genügend Anlass böten, juristisch gegen alle Beteiligten, darunter Ex-Präsident Josep Bartomeu und de Jong selbst, vorzugehen. 

Will Barca de Jong zur Vertragsauflösung drängen?

Der heute 25-Jährige hatte vor knapp zwei Jahren seinen Vertrag vorzeitig bis 2026 verlängert. Teile seines Gehalts der vergangenen beiden Spielzeiten sollen dabei – vermutlich aufgrund des immer geringer werdenden Salary Cap – auf die darauffolgenden vier Saisons umverteilt worden sein. Dem Bericht zufolge geht es dabei um 18 Millionen Euro.

Schon seit Wochen wird de Jong mit einem Wechsel in die Premier League in Verbindung gebracht. Mit Manchester United soll sich Barca bereits einig gewesen sein, der Sportler verweigerte aber einen Wechsel. Auch vonseiten des FC Chelsea besteht Interesse.

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