Luka Jovic steht Ärger ins Haus. - Bildquelle: ImagoLuka Jovic steht Ärger ins Haus. © Imago

Belgrad - Luka Jovic vom spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid droht in seiner serbischen Heimat wegen eines angeblichen Verstoßes gegen die Corona-Regeln eine Haftstrafe. Die Staatsanwaltschaft in Belgrad erhob Anklage gegen den früheren Frankfurter und forderte sechs Monate Haft. Das teilte die Justizbehörde am Freitag mit. Das Gericht muss nun über die Annahme der Anklage entscheiden.

Jovic lehnt Entschädigungssumme ab

Jovic soll im März seine Wohnung in Serbien verlassen haben, obwohl er aus einem Gebiet mit hohen Corona-Fallzahlen eingereist war. Den Vorschlag der Staatsanwaltschaft, eine Entschädigungssumme in Höhe von 30.000 Euro für wohltätige Zwecke zu zahlen, lehnte er ab.

Zu Beginn der Corona-Pandemie war Jovic mit der Erlaubnis der Madrilenen aus Spanien zu seiner Familie nach Serbien geflogen. Lokale Medien berichten, dass der 22-Jährige in Belgrad unterwegs gewesen und mit Freunden gefeiert haben soll. Nach den damaligen Vorschriften hätte sich Jovic zwei Wochen in Quarantäne begeben müssen.

Der Stürmer erklärte, er sei sowohl in Spanien als auch nach seiner Ankunft in Serbien negativ getestet worden. Er habe zudem keine klaren Anweisungen erhalten, wie er sich in der Selbstisolierung zu verhalten habe.

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