Real ist scharf auf Mbappe und Haaland - Bildquelle: 2021 Getty ImagesReal ist scharf auf Mbappe und Haaland © 2021 Getty Images

München - Noch vor ein paar Monaten wollte Real Madrid unbedingt die Super League ins Leben rufen, um das langfristige Überleben des Klubs zu sichern. Jetzt scheint die finanzielle Krise offenbar plötzlich überwunden.

Trotz 300 Millionen Euro Umsatzeinbußen aufgrund der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr sollen sich die "Königlichen" soweit gesund gespart haben, dass selbst eine Doppel-Verpflichtung von Kylian Mbappe und Erling Haaland im Sommer 2022 im Bereich des Möglichen liegt. Das zumindest verriet Liga-Präsident Javier Tebas.

"Real hat ausreichend Geld, um Mbappe und Haaland nächsten Sommer unter Vertrag zu nehmen", so Tebas beim spanischen Radiosender "COPE". Auch die Gehaltsobergrenze, die in Spanien für die Klubs gilt, würde Real dann noch einhalten.

Sparprogramm ist aufgegangen

Was einigermaßen mysteriös klingt, erklärt sich wie folgt: Seit 2019/2020 gaben die Madrilenen nur für Mittelfeldspieler Eduardo Camavinga Geld aus (31 Millionen Euro), ansonsten hielten sie sich auf dem Transfermarkt auffällig zurück. Große Kaliber wie etwa David Alaba kamen ablösefrei.

Durch Transfergewinne in Höhe von 200 Millionen Euro, damit verbundene Einkommenseinsparungen sowie die Senkung von Betriebskosten wurden sogar Schulden abgebaut. Denn auch wenn der Umsatz durch die Pandemie etwas eingebrochen ist, verzeichnete der Klub immer noch einen Gewinn im sechsstelligen Bereich. Hinzu kam, dass sämtliche Angestellte des Klubs auf zehn Prozent des Jahresgehalts verzichteten. Die Sparsamkeit könnte sich jetzt auszahlen.

Keine Ablöse für Mbappe

Für Mbappe würde im Sommer 2022 gar keine Ablöse anfallen, da der Vertrag des Franzosen bei Paris St. Germain ausläuft. Für Haaland würden aufgrund einer Ausstiegsklausel bei Borussia Dortmund zwischen 75 und 90 Millionen Euro fällig werden. Offenbar kein Problem mehr für die Spanier.

Und sollte es finanziell doch noch knapp werden, könnte notfalls Eden Hazard verkauft werden. Der Belgier gilt längst nicht mehr als unverzichtbar, nachdem er den hohen Erwartungen bisher nicht gerecht werden konnte.

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