Das deutsche Team trainierte vor dem Abflug nach Japan noch einmal in Frankf... - Bildquelle: imago images/HartenfelserDas deutsche Team trainierte vor dem Abflug nach Japan noch einmal in Frankfurt. © imago images/Hartenfelser

Osaka/München - Der Rumpf-Kader des deutschen Teams hat in Japan die Vorbereitung auf das olympische Fußballturnier aufgenommen. 

Gerade einmal 18 Spieler sind mit nach Fernost geflogen, davon drei Torhüter. 22 Spieler hätte Trainer Stefan Kuntz nominieren dürfen. Teil des Kaders sind unter anderem Stürmer Cedric Teuchert (Union Berlin) und Keeper Florian Müller (VfB Stuttgart).  

Cedric Teuchert: "Olympia ist das größte Event"

"Da gibt es keine Überlegungen, (seine Teilnahme) abzusagen. Olympia ist das größte Event", erklärte Teuchert seine Teilnahme in einer Medienrunde am Donnerstag. Während andere Spieler aufgrund eines Klubwechsels abwinkten, ist Müller, der vom SC Freiburg zum VfB Stuttgart wechselte, trotzdem in Tokio dabei. "Mir war von Anfang an klar, dass ich mitfahre. Ich will das unbedingt mitmachen. Ich bin froh, dass alle mitgespielt haben", meinte der Keeper.

Er habe bereits zehn Tage in Stuttgart trainiert und ihm bleibe mindestens noch eine Woche nach der Rückkehr von den Olympischen Spielen, um sich im Klub zu akklimatisieren. 

Teuchert: "Kann sein, dass man auf einer anderen Position spielen muss"

Doch zunächst steht das olympische Fußball-Turnier auf dem Programm. "Es wird ein sehr intensives Turnier, denn das Wetter ist nochmal anders als in Deutschland. Aber wir sind alle fit", sagte Teuchert. Angesichts des deutschen Mini-Kaders meinte der Angreifer aber auch: "Es kann sein, dass man mal auf einer anderen Position spielen muss." Für sich selbst schloss der Angreifer aber zumindest - wenn auch mit einem Augenzwinkern - einen Positionswechsel in die Verteidigung aus. 

Auf Unterstützung von den Rängen werden Teuchert und Co. bei den Olympischen Spielen aber verzichten müssen, denn die japanische Regierung hat aufgrund der Corona-Situation vor Ort einen kompletten Ausschluss von Publikum angeordnet. Für die olympischen Athleten und Athletinnen ist bereits die Einreise nach Japan eine hohe Hürde. 

Einreise nach Japan "sehr aufwändig"

"Es war sehr aufwändig, wir mussten mehrere Apps installieren und zwei Dokumente ausfüllen im Flugzeug. Drei Stunden dauerte es dann am Flughafen", schilderte Teuchert. Doch von diesen erschwerten Bedingungen will sich das deutsche Team das Erlebnis Olympia nicht vermiesen lassen.

Es sei "mit ein Ziel, ins Olympische Dorf zu kommen", erklärte Torhüter Müller einen ersten Meilenstein auf dem Weg zur erhofften Medaille. Denn für den Umzug müsste die Kuntz-Elf ins Viertelfinale einziehen, zuvor finden die Partien außerhalb des Olympia-Kosmos' von Tokio statt. "Hier ist keiner hingefahren, um in der Vorrunde auszuscheiden. Wir wollen maximal weit kommen", präzisierte Müller die Zielsetzung. 

Zum Auftakt trifft das deutsche Team am 22. Juli auf Brasilien und hat dort dann die erste Standortbestimmung, schließlich sind die Brasilianer der Olympiasieger von Rio 2016.

Markus Bosch

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